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Die Drehzahl gibt an, wie oft sich die Kurbelwelle eines Motors in der Minute dreht. Die meisten Motoren liefern umso mehr Leistung, je höher die Drehzahl gerade ist. "Gefühlt" ergibt das Produkt aus Drehzahl und Gasstellung die gerade abgerufene Leistung.

Die sehr niedrigen Drehzahlen laufen Motoren unrund, die Kette kann schlagen bzw. der Kardan kann klappern. Im schlimmsten Fall stirbt der Motor ab, was z.B. bergauf in engen Kurven oft gefährlich ist. Cruiser sind auf Fahrkomfort bei niedrigen Drehzahlen ausgelegt. Die meisten anderen Motorräder erfordern mehr als 2000-3000/min, um "rund" zu laufen, wobei hier Motoren mit vielen Zylindern Vorteile haben. Je nach Abstimmung des Motors muss das Gas bei besonders niedrigen Drehzahlen sorgtfältig dosiert werden, damit der Motor "rund" läuft.

Bei sehr hohen Drehzahlen liefern die meisten Motoren die Höchste Leistung, haben auch den höchsten Verschleiß, den höchsten Verbrauch und machen den meisten Lärm. Außerdem fallen die Lastwechselreaktionen höher aus, wenn man bei hohen Drehzahlen das Gas öffnet oder schließt.

Technisch begrenzt wird die Höchstdrehzahl

Typische HöchstdrehzahlenBearbeiten

  • 5000/min: sehr große V2-Cruiser
  • 6000/min: große 1-Zylinder >600 ccm
  • 8500/min: weniger sportliche 2-Zylinder >600 ccm
  • 11000/min: sportliche 2-Zylinder, 4-Zylinder >1000 ccm, 1-Zylinder 125 ccm
  • 13000/min: sportliche 4-Zylinder ~600 ccm
  • 15000/min: sportliche 4-Zylinder <400 ccm

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