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Maschinen, die vom Werk zuerst in ein anderes Land geliefert wurden als das, in dem sie jetzt bewegt werden, heissen "Grau-Importe" oder einfach "graue". Das ist nicht illegal und innerhalb der EU sogar ohne Kosten für den Zoll möglich.

Hintergrund sind Preisunterschiede: Im Ausland sind Motorräder oft günstiger als in Deutschland. Das kann an Wechselkursen oder Steuersätzen liegen oder Herstellerpolitik sein. Wer selbst importieren will muss sich vorher genau schlau machen: Was für Steuern fallen noch an, welche Umbauten sind nötig (innerhalb der EU meist keine), was kostet der Transport, ist der Händler vor Ort zuverlässig, ist die Wartung gewährleistet, ist die Ausstattung gleich?

Ein anderes Motiv sind regional verschiedene Verfügbarkeiten. Einige Maschinen werden nur in bestimmten Ländern angeboten, z.B. 250er und 400er entsprechend lokalen Führerscheinrichtlinien in Japan.


BeispieleBearbeiten

Stand Februar 2008:

  • BMW R 1200 GS
    • USA: $14600 + $465 Gebühren = 10166 €
    • Deutschland: 12500 €
    • Grossbritannien: 12200 €
    • Spanien: 13950 €
  • Honda Fireblade
    • USA: $11599 = 7872 €
    • Deutschland: 13760 €
    • Grossbritannien: 11940 €
    • Spanien: 14799 €


ZollBearbeiten

In der EU fällt grundsätzlich kein Zoll an. Beim Import aus den USA fallen 24% des Warenwerts an (Mehrwertsteuer + Zoll, Warenwert berechnet sich aus Wert + Fracht).


UmsatzsteuerBearbeiten

Bei Neufahrzeugen wird die Umsatzsteuer (vulgo Mehrwertsteuer) nicht im Kaufland, sondern in Deutschland gezahlt. Grenzwert sind dabei z.B. in England 6 Monate Alter und 6000 km Laufleistung.


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