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Honda Fireblade auf Rennstrecke-6507.jpg

2007er Fireblade SC57

Die Honda Fireblade ist ein Motorrad der Kategorie Superbike/Supersportler des japanischen Herstellers Honda.

Der Name Fireblade steht für eine ganze Motorrad-Baureihe, welche 1992 mit der CBR900RR Fireblade begründet wurde. Seit 2004 hat sich der Name hubraumbedingt in CBR1000RR Fireblade geändert, wobei Honda die Verkaufsbezeichnung in Deutschland mittlerweile auf lediglich Fireblade reduziert hat. Übersetzen könnte man "Fireblade" mit "Feuerklinge", aber auch "Feuerflügel".

Bei allen Baureihen stand immer auch die Gewichtserleichterung möglichst aller Bauteile im Vordergrund. Die erste Fireblade unterbot mit ihrem fahrfertigen Gewicht von ca. 204 kg bei ihrem Erscheinen sogar alle Großserienmotorräder aus der kleineren 600-cm³-Klasse. Durch ihre Leichtbauweise und den starken Motor konnte sie ihre damaligen leistungsstärkeren aber auch schwereren Konkurrenten aus der „Big-Bike“-Klasse ebenso distanzieren, wie die damals populären vierzylindrigen Supersportler der 750-ccm-Klasse. Die Gewichtsersparnis in Kombination mit hervorragenden Fahrwerksqualitäten setzten bei ihrer Markteinführung Maßstäbe. Wie kein anderers Sportmotorrad prägte die Fireblade die 1990er Jahre und war u. a. auch Vorbild für die Yamaha YZF-R1, die 1997 erschien. Mit höherer Spitzenleistung konnte sie die Fireblade auf der Rennstrecke übertrumpfen. Auf Landstraßen blieb die harmonischere und handlichere Fireblade dennoch die bessere Wahl. Eigenschaften wie leichtes Handling, kraftvoller Motor, Sitzergonomie und Leichtfüßigkeit formten ein Gesamtkonzept, das hinsichtlich der Fahrbarkeit, d. h. das sichere Abrufen der Performance, der Konkurrenz voraus war. Die Vergaserversionen der Baujahre 1992 bis 1999 genießen in Bezug auf mögliche Laufleistung als auch Reparaturanfälligkeit den Ruf, zu den zuverlässigsten Motorrädern überhaupt zu gehören.

Die verschiedenen Modelle der Baureihe werden durch die Kürzel SC28, SC33, SC44, SC50, SC57 und SC59 unterschieden. Sie befinden sich an den ersten vier Stellen der Fahrgestellnummer.

Die Fireblade wird seit 2006 von der kroatischen Polizei als Videofahrzeug verwendet.


Modellgeschichte Bearbeiten

SC28 Bearbeiten

1992 wurde die erste Fireblade mit der internen Bezeichnung SC28 vorgestellt. Mit ihr gelang Honda der Spagat zwischen Sportlichkeit und Alltagstauglichkeit bereits äußerst gut. Mit knapp 100 PS (offen sogar 126 PS) und einem fahrfertigen Gewicht von 207 kg war die RR vorerst unangefochten die Nummer Eins der Superbike-Liga.

SC33 Bearbeiten

1996 wurde die SC28 von der SC33 abgelöst. Die wohl wichtigste Veränderung: mehr Hubraum bei weniger Gewicht. Da die „Freiwillige Selbstbeschränkung“ auf 100 PS ein Ende fand, hatte die 900er Fireblade nun 128 Serien-PS.

SC44 Bearbeiten

Die Fireblade mit dem Kürzel SC44 wurde im Jahr 2000 ins Leben gerufen. Bei diesem Modellwechsel wurde ein komplett neues Motorrad konzipiert. Es waren weder vom Design noch von der Technik Ähnlichkeit mit dem Vorgängermodell vorhanden. Nur das Grundprinzip des Motors wurde beibehalten. So wurde z. B. die Teleskopgabel durch eine steifere Upside-Down-Gabel und die Gleichdruckvergaser durch eine moderne elektronische Kraftstoffeinspritzung ersetzt.

SC50 Bearbeiten

Nach zwei Jahren ersetzte Honda die SC44 durch die SC50. Und wieder stellte der japanische Konzern ein fast komplett neues Modell auf die Beine. Die Entwicklung der großen Supersportler wurde durch das Wettrüsten der Hersteller in der Superbike-WM rasant vorangetrieben. Die Mitbewerber hatten in dieser prestigeträchtigen Klasse ebenfalls leistungsstarke Superbikes im Programm, z. B. die Yamaha YZF-R1 und die Suzuki GSX-R 1000.

SC57 Bearbeiten

2004 wurde die SC57 auf den Markt gebracht. Vorbild für dieses Modell war zweifelsfrei die Honda RC211V-Rennmaschine aus dem MotoGP. Mit nominell 171 PS/126 kW, deren Angabe allerdings sehr optimistisch war, und einem Trockengewicht von 179 kg (ab 2006 173 kg) konnte sie die Mitbewerber zwar nicht überflügeln, war jedoch dank ihrer außerordentlich guten Fahrbarkeit und Stabilität sehr gut aufgestellt.

SC59 Bearbeiten

Zum Modelljahr 2008 präsentierte Honda das komplett neu entwickelte Modell SC59. Das Design unterschied sich deutlich vom Vorgängermodell und lehnte sich noch stärker an den aktuellen MotoGP-Renner von Honda an. Insgesamt wurde die SC59 stärker in Richtung Rennstreckentauglichkeit ausgelegt, was sich einerseits in der Ergonomie, andererseits auch in der Fahrwerksabstimmung bemerkbar machte. Weiterhin verzichtete man zu Gunsten einer sogenannten "Underslung"-Auspuffanlage wieder auf die Underseat-Lösung der SC57 bei der Unterbringung des Endschalldämpfers. Hiervon profitiert das Handling wegen der besseren Konzentration der Massen um den Fahrzeugschwerpunkt. Des weiteren konnte Honda erfolgreich seine Leichtbaustrategie fortsetzen, was sich in einem Fahrzeuggewicht von nur noch 199 kg vollgetankt ausdrückte. Damit lag man zum Teil deutlich unter den japanischen Mitbewerbern. Auch motorenseitig gelang ein deutlicher Schritt nach vorne, das neue Triebwerk wurde kurzhubiger ausgelegt und erhielt Einlassventile aus leichtem Titan. Die Höchstleistung wurde nominell um 7 PS/5 kW auf 178 PS/131 kW gesteigert. Unter dem Aspekt, dass das Vorgängermodell die angegebene Nennleistung eigentlich nie erreichte, die SC59 bei ersten Tests dagegen sehr wohl, dürfte die eigentliche Steigerung eher im Bereich um 10 bis 12 PS liegen. Besonders im praxisrelevanten Drehzahlbereich von 5500 bis 11000/min lag die Leistungsabgabe des neuen Motors sogar deutlich über der der Konkurrenzmodelle von Kawasaki, Suzuki und Yamaha. Erstmals setzte Honda bei der 2008er Fireblade eine, inzwischen zum Standard gewordene, Anti-Hopping-Kupplung ein.

In der 2009er Überarbeitung wurde als Weltpremiere ein speziell für Supersportmotorräder entwickeltes ABS, das sogenannte C-ABS angeboten. Der Aufpreis beträgt € 1000 (Stand Ende 2009).


Modellpflege Bearbeiten

Die hier beschriebenen Modellpflegemaßnahmen sollen die gravierendsten Unterschiede zum jeweiligen Vorgängermodell aufzeigen. Die Quelle dafür sind Presseberichte, Verkaufsprospekte, sonstige Literatur und das, was man mit dem Auge sehen kann. Es kann also durchaus sein, dass nicht alles aufgelistet ist. Teilweise sind Veränderungen auch schon in der Rubrik Modellgeschichte beschrieben, nur nicht so genau.

SC28, Bj. 1992 bis 1995 Bearbeiten

Änderung zwischen Modelljahr 1993–1994:

  1. Die einzelnen runden Doppelscheinwerfer wurden bündig integriert
  2. verbreiterte Frontverkleidung
  3. Der mechanische Tachoantrieb am Vorderrad verschwand. Die Geschwindigkeit wurde jetzt vom vorderen Ritzel elektronisch per Induktionsgeber erfasst.
  4. Verkleidungshalter nun aus Aluminium
  5. Telegabel nun auch mit Druckstufenverstellung

SC33, Bj. 1996 bis 1999 Bearbeiten

1996 bis 1997

  1. Der Motor bekam einen größeren Hubraum – jetzt mit 919 ccm
  2. Die Dämpfung an Vorder- und Hinterrad war nun auch in Zug- und Druckstufe einstellbar..
  3. Die hinteren Seitenverkleidungen wurden mit zwei Luftauslaßöffnungen versehen.

1998 bis 1999:

  1. Der Hubraum wurde wegen strengerer Emissionsvorschriften leicht auf 918,5 ccm reduziert. Trotzdem hat der Motor mehr Drehmoment.
  2. Die hinteren Seitenverkleidungen wurden wieder auf einen Luftauslass zurückgerüstet.
  3. Die Frontverkleidung bekam dafür einen großen Lufteinlass, der an ein Haifischmaul erinnert.
  4. Die vorderen Bremsen wurden größer, der Durchmesser der schwimmend gelagerten Bremsscheiben wuchs von 296 auf 310 mm

SC44, Bj. 2000 bis 2001 Bearbeiten

  1. Motor jetzt mit 929 ccm Hubraum und 147 PS
  2. elektronische Einspritzanlage ersetzt die Vergaser
  3. computergesteuerte Zündung jetzt mit Kennfeldern
  4. Speichenzahl der Aluminiumfelgen reduziert sich von sechs auf drei
  5. Vorderradfelge wuchs von 16 auf 17 Zoll Durchmesser, die Reifengröße passend dazu auf 120/70 ZR 17
  6. Hinterreifen wird breiter, jetzt 190/50 ZR 17 statt 180/55 ZR 17
  7. erstmals in der Fireblade-Baureihe wird eine Upside-Down-Gabel verbaut
  8. neu konstruierter Rahmen
  9. H.I.S.S. Wegfahrsperre
  10. Bremsen vorne 330 mm, 4-Kolben-Sattel mit Alukolben

SC50, Bj. 2002 bis 2003 Bearbeiten

Da dieses Modell ein komplett neues Motorrad ist, wäre die Beschreibung aller Änderungen zu umfangreich. Darum sind hier nur die wichtigsten Neuerungen aufgelistet:

  1. neues scharfkantigeres Design
  2. mehr Hubraum: 954 ccm
  3. mehr Leistung: 110 kW/150 PS
  4. mehr Drehmoment: 104 Nm
  5. weniger Gewicht: 168 kg trocken
  6. Bremsen vorne 330 mm, 4-Kolben-Sattel mit Stahlkolben

SC57, Bj. 2004 bis 2007 Bearbeiten

Da auch dieses Modell ein komplett neues Motorrad ist, sind auch hier nur die wichtigsten Neuerungen aufgelistet:

  1. neues Design im MotoGP-Stil
  2. Hubraum: 998 ccm
  3. nominell 171 PS Höchstleistung
  4. vordere Bremssättel jetzt radial verschraubt, 310 mm Bremsscheiben
  5. Auspuff aerodynamisch und „sturzfreundlich“ unter dem Heck
  6. 179 kg Trockengewicht
  7. elektronischer Lenkungsdämpfer HESD

2006 wurde die SC57 weitreichend modellgepflegt. Der Motor wurde höher verdichtet und an den Ein- und Auslasskanälen überarbeitet, die Maximaldrehzahl auf 12200 U/min angehoben. Die Sekundärübersetzung wurde zu Gunsten besserer Elastizitätswerte etwas verkürzt. Fahrwerksseitig fallen die 5 mm kürzere Schwinge und der 0,25° steilere Lenkkopfwinkel auf, beides sorgt für eine verbesserte Handlichkeit. Die Bremsscheiben vorn wuchsen von 310 auf 320 mm, sind aber trotzdem 300 g leichter. Insgesamt konnte das Trockengewicht um 6 kg reduziert werden, allein bei der Auspuffanlage wurden 1460 g eingespart. Die Seitenverkleidung erhielt neu gestaltete Luftauslässe.

SC 59 seit 2008Bearbeiten

Modellpflege 2009:

  • Combinded-ABS (C-ABS) gegen Aufpreis verfügbar: Spezielles Supersport-ABS mit Brake by Wire und Verbundbremse
  • neue Farben: Graphite Black (mit Candy Glory Red), Graphite Black, Winning Red (mit Graphite Black), Pearl Sunbean Withe (mit Graphite Black)

Technische Daten Bearbeiten

Die nachstehenden Daten der verschiedenen Fireblade-Generationen sollen einen genaueren Einblick in die technischen Einzelheiten geben.

SC28 Bearbeiten

  • CBR900RR (Modellreihe 1992 bis 1995)
  • Motortyp: flüssigkeitsgekühlter Vierzylinder-Viertakt-Reihenmoto, DOHC, 16 Ventile
  • Gemischaufbereitung: 4 x Vergaser
  • Bohrung und Hub: 70,0 x 58,0 mm
  • Hubraum: 893 ccm
  • Verdichtung: 11:1
  • max. Leistung: 98 PS/72 kW bei 10000/min (128 PS/93 kW offen)
  • max. Drehmoment: 80 Nm bei 7000/min (97 Nm offen)
  • Zündung: Digitale Transistor-Zündung mit elektronischer Frühverstellung
  • Starter: Elektrostarter
  • Getriebe: 6 Gänge
  • Endantrieb: O-Ring-Kette
  • Felgen: Aluminiumgussfelgen mit 6 Profilspeichen
  • Bereifung vorne: 130/70 ZR 16
  • Bereifung hinten: 180/55 ZR 17
  • Radaufhängung vorne: 45 mm-Ø-Teleskopgabel, Dämpfung einstellbar, 120 mm Federweg
  • Radaufhängung hinten: Pro-Link-Zentralfederbein, Dämpfung einstellbar, 112 mm Federweg
  • Bremsen vorne: 296 mm-Ø-Doppelscheibenbremse mit Vierkolbenbremssätteln und Sintermetallbelägen
  • Bremsen hinten: 256 mm-Ø-Einscheibenbremse mit Einkolbenbremssattel und Sintermetallbelägen
  • Abmessungen: (L x B x H) 1992/93: 2030 x 685 x 1115 mm / ab 1994: 2030 x 685 x 1130 mm
  • Radstand: 1405 mm
  • Sitzhöhe: 800 mm
  • Bodenfreiheit: 130 mm
  • Tankinhalt: 18 Liter
  • Trockengewicht: 185 kg
  • Benzinverbrauch laut spritmonitor.de durchschnittlich 5,96 l/100 km

SC33 I Bearbeiten

  • CBR900RR (Modelljahre 1996 bis 1997)
  • Motortyp: flüssigkeitsgekühlter Vierzylinder-Viertakt-Reihenmotor, DOHC, 16 Ventile
  • Bohrung x Hub: 71,0 x 58,0 mm
  • Hubraum: 919 ccm
  • Verdichtung: 11,1:1
  • Gemischbildung: 4 x 38-mm-Ø-Vergaser mit Flachschiebern
  • max. Leistung: 98 PS/72 kW bei 9750/min (126 PS/92 kW offen)
  • max. Drehmoment: 80 Nm bei 7000/min
  • Zündung: computergesteuerte digitale Transistor-Zündung mit elektronischer Frühverstellung
  • Starter: Elektrostarter
  • Getriebe: 6 Gänge
  • Endantrieb: O-Ring-Kette
  • Felgen: Aluminiumgussfelgen mit 6 Profilspeichen
  • Bereifung vorne: 130/70 ZR 16
  • Bereifung hinten: 180/55 ZR 17
  • Radaufhängung vorne: 45 mm-Ø-Teleskopgabel mit stufenlos einstellbarer Vorspannung, verstelbare Zug- und Druckstufe, 120 mm Federweg
  • Radaufhängung hinten: Pro-Link-Schwinge mit Dämpfer und stufenlos einstellbarer Vorspannung, Zug- und Druckstufe, 125 mm Federweg
  • Bremse vorn: 296 mm-Ø-Doppelscheibenbremse mit Vierkolbenbremssätteln und Sintermetallbelägen
  • Bremse hinten: 220 mm-Ø-Einscheibenbremse mit Einkolbenbremssätteln und Sintermetallbelägen
  • Abmessungen: (L x B x H) 2135 x 675 x 1130 mm
  • Radstand: 1405 mm
  • Sitzhöhe: 810 mm
  • Tankinhalt: 18 Liter
  • Trockengewicht: 183 kg

SC33 II Bearbeiten

  • CBR900RR (Modelljahre 1998 bis 1999)
  • Motortyp: flüssigkeitsgekühlter Vierzylinder-Viertakt-Reihenmotor, DOHC, 16 Ventile
  • Bohrung x Hub: 71,0 x 58,0 mm
  • Hubraum: 918,5 ccm
  • Verdichtung: 11,1:1
  • Gemischbildung: 4 x 38-mm-Ø-Vergaser mit Flachschiebern
  • max. Leistung: 98 PS/72 kW bei 9750/min (128 PS/92 kW offen)
  • max. Drehmoment: 92 Nm bei 8500/min
  • Zündung: Computergesteuerte digitale Transistor-Zündung mit elektronischer Frühverstellung
  • Starter: Elektrostarter
  • Getriebe: 6 Gänge
  • Endantrieb: O-Ring-Kette
  • Felgen: Aluminiumgussfelgen mit 6 Profilspeichen
  • Bereifung vorne: 130/70 ZR 16
  • Bereifung hinten: 180/55 ZR 17
  • Radaufhängung vorne: 45 mm-Ø-H.M.A.S.-Teleskopgabel mit stufenlos einstellbarer Vorspannung, Zug- und Druckstufe, 120 mm Federweg
  • Radaufhängung hinten: Pro-Link-Schwinge mit H.M.A.S.-Gasdruckdämpfer, Federvorspannung, Zug- und Druckstufe einstellbar, 125 mm Federweg
  • Bremsen vorn: 310 mm-Ø-Doppelscheibenbremse mit Vierkolbenbremssättel und Sintermetallbelägen
  • Bremsen hinten: 220 mm-Ø-Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Sintermetallbelägen
  • Abmessungen (L x B x H): 2040 x 685 x 1135 mm
  • Radstand: 1405 mm
  • Sitzhöhe: 810 mm
  • Bodenfreiheit: 140 mm
  • Tankinhalt: 18 Liter
  • Trockengewicht: 180 kg

SC44 Bearbeiten

  • CBR929RR (Modellreihe 2000 bis 2001)
  • Motortyp: flüssigkeitsgekühlter Vierzylinder-Viertakt-Reihenmotor, DOHC, 16 Ventile
  • Bohrung x Hub: 74,0 x 54,0 mm
  • Hubraum: 929 ccm
  • Verdichtung: 11,3:1
  • Gemischaufbereitung: Elektronische Kraftstoffeinspritzung
  • max. Leistung: 147 PS/108 kW bei 11000/min
  • max. Drehmoment: 103 Nm bei 9000/min
  • Zündung: computergesteuerte digitale Zündung
  • Getriebe: 6 Gänge
  • Endantrieb: O-Ring-Kette
  • Felgen: Aluminiumgussfelgen mit 3 Profilspeichen
  • Bereifung vorne: 120/70 ZR 17
  • Bereifung hinten: 190/50 ZR 17
  • Radaufhängung vorne: 43 mm-Ø-Upside-Down-Gabel mit H.M.A.S.-Kartuschen, stufenlos einstellbare Vorspannung, Zug- und Druckstufe, 120 mm Federweg
  • Radaufhängung hinten: Schwinge mit Pro-Link-System und H.M.A.S.-Gasdruckfederbein, Vorspannung 13-fach verstellbar, Zug- und Druckstufe stufenlos einstellbar, 135 mm Federweg
  • Bremsen vorne: 330 mm-Ø-Doppelscheibenbremse mit Vierkolbenbremssätteln und Sintermetallbelägen
  • Bremsen hinten: 220 mm-Ø-Einscheibenbremse mit Einkolbenbremssattel und Sintermetallbelägen
  • Abmessungen (L x B x H): 2040 x 685 x 1135 mm
  • Radstand: 1400 mm
  • Sitzhöhe: 815 mm
  • Bodenfreiheit: 140 mm
  • Tankinhalt: 18 Liter
  • Trockengewicht: 170 kg

SC50 Bearbeiten

  • CBR954RR (Modellreihe 2002 bis 2003)
  • Motortyp: flüssigkeitsgekühlter Vierzylinder-Viertakt-Reihenmotor, DOHC, 16 Ventile
  • Bohrung x Hub: 75,0 x 54,0 mm
  • Hubraum: 954 ccm
  • Verdichtung: 11,5:1
  • Gemischaufbereitung: elektronische Kraftstoffeinspritzung
  • max. Leistung 150 PS/110 kW bei 11250/min
  • max. Drehmoment: 104 Nm bei 9500/min
  • Zündung: computergesteuerte digitale Zündung
  • Getriebe: 6 Gänge
  • Endantrieb: O-Ring-Kette
  • Felgen: Aluminiumgussfelgen mit 3 Profilspeichen
  • Bereifung: vorne: 120/70 ZR 17
  • Bereifung hinten: 190/50 ZR 17
  • Radaufhängung vorne: 43 mm-Ø-Upside-Down-Gabel mit H.M.A.S.-Kartuschen, stufenlos einstellbare Vorspannung, Zug- und Druckstufe, 120 mm Federweg
  • Radaufhängung hinten: Schwinge mit Pro-Link-System und H.M.A.S.-Gasdruck-Federbein, Vorspannung 13-fach verstellbar, Zug- und Druckstufe stufenlos einstellbar, 120 mm Federweg
  • Bremsen vorne: 330 mm-Ø-Doppelscheibenbremse mit Vierkolbenbremssätteln und Sintermetallbelägen
  • Bremsen hinten: 220 mm-Ø-Einscheibenbremse mit Einkolbenbremssattel und Sintermetallbelägen
  • Abmessungen (L x B x H): 2065 x 680 x 1125 mm
  • Radstand: 1400 mm
  • Sitzhöhe: 815 mm
  • Bodenfreiheit: 130 mm
  • Tankinhalt: 18 Liter
  • Trockengewicht: 168 Kg

SC57 Bearbeiten

  • Fireblade (CBR1000RR, Modelljahr 2004)
  • Motortyp: flüssigkeitsgekühlter Vierzylinder-Viertakt-Reihenmotor, DOHC, 16 Ventile
  • Bohrung x Hub: 75,0 x 56,5 mm
  • Hubraum: 998,44 ccm
  • Verdichtung: 11,9:1
  • Gemischaufbereitung: elektronische PGM-DSFI Kraftstoffeinspritzung
  • max. Leistung: 172 PS/126 kW bei 11250/min
  • max. Drehmoment: 115 Nm bei 8500/min
  • Zündung: Digitale Transistorzündung
  • Getriebe: 6 Gänge
  • Endantrieb: O-Ring-Kette
  • Felgen: hohlgegossene 3-Speichen-Aluminiumräder, vorn 3,50 x 17″, hinten 6,00 x 17″
  • Bereifung vorne: 120/70 ZR 17 M/C (58W)
  • Bereifung hinten: 190/50 ZR 17 M/C (73W)
  • Radaufhängung vorne: Ø 43 mm Upside-Down-Gabel, Federvorspannung, Zug- und Druckstufendämpfung voll einstellbar, 120 mm Federweg
  • Radaufhängung hinten: Unit Pro Link Aluminium-Zweiarmschwinge mit gasdruckunterstütztem Federbein, einstellbare Federvorspannung, Zug- und Druckstufendämpfung, 135 mm Federweg
  • Bremsen vorne: Ø 310 mm Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolben-Festsätteln und Sintermetallbelägen
  • Bremsen hinten: Ø 220 mm Einscheibenbremse mit Einkolben-Schwimmsattel und Sintermetallbelägen
  • Abmessungen: (L x B x H) 2023 x 712 x 1133 mm
  • Radstand: 1412 mm
  • Lenkkopfwinkel: 66,25°
  • Nachlauf: 102 mm
  • Sitzhöhe: 820 mm
  • Tankinhalt: 18 Liter (inkl. 3,5 l Reserve)
  • Trockengewicht: 179 kg
  • Leergewicht vollgetankt: 208 kg
  • max. Zuladung: 180 kg
  • Benzinverbrauch laut spritmonitor.de durchschnittlich 6,40 l/100 km

SC59 Bearbeiten

  • Fireblade (CBR1000RR, Modelljahr 2008)
  • Motortyp: flüssigkeitsgekühlter Vierzylinder-Viertakt-Reihenmotor, DOHC, 16 Ventile, Tassenstößel, Nockenwellenantrieb über Steuerkette, Naßsumpfschmierung, geregelter Katalysator
  • Bohrung x Hub: 76,0 x 55,1 mm
  • Hubraum: 999,84 ccm
  • Verdichtung: 12,3:1
  • Gemischaufbereitung: elektronische PGM-DSFI Kraftstoffeinspritzung, 46 mm Saugrohre
  • max. Leistung: 178 PS/131 kW bei 12000/min
  • max. Drehmoment: 114 Nm bei 8500/min
  • mechanisch betätigte Mehrscheiben-Ölbad-Anti-Hopping-Kupplung
  • 6-Gang-Getriebe
  • Endantrieb: O-Ring-Kette
  • Leichtmetall-Brückenrahmen, verschraubter Heckrahmen aus Leichtmetall
  • Radaufhängung vorne: voll einstellbare 43 mm Upside-Down-Gabel, 120 mm Federweg
  • Radaufhängung hinten: Unit ​Pro ​Link-​Zweirarmschwinge aus Leichtmetall, voll einstellbares Zentralfederbein, 135 mm Federweg
  • Bereifung vo.: 120/70 ZR 17 (58W) auf 3,50 x 17" Leichtmetallguss-Felge
  • Bereifung hi.: 190/50 ZR 17 (73W) auf 6,00 x 17" Leichtmetallguss-Felge
  • Bremse vo.: 320-​mm-​Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolben-Monobloc-Festsätteln, Radialhandpumpe
  • Bremse hi.: 220-​mm-​Einscheibenbremse mit Einkolben-Schwimmsattel
  • Abmessungen (L x B x H): 2080 x 825 x 1410 mm
  • Radstand: 1405 mm
  • Lenkkopfwinkel: 66,8°
  • Nachlauf: 96 mm
  • Sitzhöhe: 820 mm
  • Tankinhalt: 17,7 l (incl. 4,0 l Reserve)
  • Leergewicht vollgetankt: 199 kg (210 kg mit ABS)
  • Zul. Gesamtgewicht: 379 kg
  • ab Modelljahr 2009 C-ABS gegen Aufpreis verfügbar: Spezielles Supersport-ABS mit Brake by Wire und Kombibremse


Pro und ContraBearbeiten

  • Pro
    • gilt von den Superbikes als am leichtesten zu fahren
    • ab 2009 einziger japanischer 1000er Supersportler mit ABS
    • besserer Werterhalt als andere 1000er Supersportler
  • Contra
    • hat auf dem Papier weniger Leistung als Konkurrenzmodelle
    • supersportlertypisch hohe Unterhaltskosten
    • höchste Anschaffungskosten aller 1000er Supersportler


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