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Die Dukes sind Motorräder einer Naked Bike Baureihe des österreichischen Herstellers KTM.

Die Spanne reicht dabei von 125 ccm Einzylinder Modellen, bis zur Zweizylinder Super Duke 1290 R.

GeschichteBearbeiten

Die einzylindrige Duke wurde von 1994 bis 1999, die Duke II von 1999 bis 2006 gebaut. Beide Modelle zusammen wurden insgesamt 12.550 Mal verkauft. Der Nachfolger der Duke II, die 690 Duke (inoffiziell Duke III), kam im Frühjahr 2008 auf den Markt. Mit Modelljahr 2012 (690 Duke (IV)) wurde die Optik sehr stark in Richtung „Naked Bike“ verändert, um eine breitere Käuferschicht anzusprechen. Auf der technischen Seite bekam die Duke 690 den überarbeiteten Motor (Doppelzündung, „Ride-By-Wire“ System) der bisherigen Duke 690 R sowie ein ABS (Antiblockiersystem). In den unteren Hubraumklassen werden Modelle mit 125 und 390 cm³ produziert, ebenfalls mit Einzylindermotor.

Die mit einem V2-Motor ausgestattete Super Duke wurde 2005 in den Markt eingeführt. Ende 2012 zeigte KTM eine fast serienreife Konzeptstudie „The Beast“, einer Super Duke mit 1301 cm³ großem V-2 Motor. Im Oktober 2013 wurde die Super Duke 1290 R offiziell präsentiert und ab Modelljahr 2014 verkauft.

ModelleBearbeiten

DukeBearbeiten

Die Duke wurde von KTM aufgrund der damals aufkommenden Supermoto-Welle konzipiert und wurde zu über 80 Prozent aus vorhandenen Serienteilen der Offroad-Modelle gebaut.

Die Duke wurde anfangs mit zwei unterschiedlichen Motorversionen angeboten – dem 609-cm³-LC4-Motor (bezeichnet als 620) und in einer Kleinserie mit dem 400-ccm-LC4-Motor. Die „First Edition“ bestand aus insgesamt 500 Maschinen, davon 450 Stück in der 620er- und 50 Stück in der 400er-Version. Diese gab es nur in der Farbe Orange.

Das Modelljahr 1995 erhielt einige Modifikationen wie die Bowdenzug-gesteuerte Dekompressionsautomatik. Als Farbe war ausschließlich Schwarz erhältlich.

Im Jahr 1996 folgte eine weiter überarbeitete Version. Der Motor wurde deutlich modifiziert; er erhielt ein neues Motorengehäuse mit nun zwei Ölpumpen, eine digitale Zündung und einen E-Starter. Die Farbe dieses Modelljahres war Gelb.

1997 machten strengere Abgasvorschriften einen ungeregelten Katalysator und ein Sekundärluft-System nötig. Als Farbe war Schwarz erhältlich.

1998 war das letzte Jahr der ersten Duke-Modellreihe. Es wurde wieder eine limitierte Auflage von 400 Stück gebaut. Hier kam ein komplett überarbeiteter Motor zum Einsatz, der dann das Zeitalter des Nachfolgemodells Duke II einläutete. Der Hubraum wurde durch eine neue Kurbelwelle mit 2 mm mehr Hub auf 625 ccm angehoben. Die Farbe dieses Modelljahres war wieder Orange.

Beim indischen KTM-Partner Bajaj Auto in Pune werden seit 2011 die 125er, 2012 die 200er und 2013 die 390er Duke Einzylinder unter KTM-Kontrolle gefertigt, konstruiert wurden diese 2007 in Mattighofen.

Duke IIBearbeiten

1999 wurde ein komplett überarbeiteter Nachfolger der Duke vorgestellt, die 640 Duke II. Auffälligste Änderung war wahrscheinlich die markante Scheinwerfermaske im Zyklopen-Look. Beim Motor handelte es sich um den seit 1998 verbauten 625-ccm-LC4-Einzylinder, jetzt aber mit einer Doppelendschalldämpfer-Anlage und neuem Gleichdruckvergaser, so dass die Leistung in allen Drehzahlbereichen zulegte. Fahrwerksseitig wurden leichtere Gussfelgen verbaut. Die Motorräder wurden teilweise wieder, je nach Farbe, in limitierter Auflage gebaut.

Die Farben der Duke II

1999 „Titan“, „Lime Green“ (auf 555 Stück limitiert) 2000 „Titan“, „Lime Green“, „Orpheus Black“ (auf 500 Stück limitiert) 2001 „Lime Green“, „Chilli Red“ (auf 999 Stück limitiert) 2002 „Arctic White“, „Adrenalin Orange“, „Black“ 2003 „Schwarz Silber“, „Adrenalin Orange“ 2004 „Black“, „Yellow“ 2005 „Black“, „Red“ 2006/2007 Duke II Last Edition in „Orange“ Bis zum Jahr 2003 wurde praktisch keine Modellpflege betrieben, die einzigen Änderungen beschränkten sich auf neue Farben.

Im Jahr 2003 wurde die Duke II dann wieder überarbeitet. Der Motor wurde modifiziert und bekam neben einem geänderten Motorgehäuse und einen strömungsoptimierten „High-Flow“-Zylinderkopf (erkennbar an der grauen Farbe), der unter anderem größere Auslassventile hatte. Des Weiteren kamen eine hydraulisch betätigte Kupplung und eine schwimmend gelagerte vordere Bremsscheibe hinzu die Räder wurden nicht mehr von BBS sondern von Brembo geliefert, womit sich auch die Bremsscheibenaufnahme vorne änderte.

2004 wurden wieder einige Änderungen vorgenommen. Nochmals strengere Abgasvorschriften machten ein Sekundärluftsystem nötig. Eine neue Upside-down-Gabel, ein neuer Kupplungskorb wurden verbaut.

2006 wurde die Produktion der Duke II eingestellt. Die Abverkäufe liefen noch bis ins Jahr 2007. Die einzig lieferbare Farbe war „Orange“ mit orangefarbenen Felgen

690 DukeBearbeiten

Die 690 Duke, auch „Duke III“ genannt, wurde Ende September 2007 vorgestellt und ab dem Frühjahr 2008 verkauft.

Das Motorrad hat den Gitterrohrrahmen aus Chrom-Molybdän-Stahl (Gewicht knapp über 9 kg) und die Aluminium-Druckgussschwinge, die bereits im Modell 690 Supermoto Verwendung finden. Das Fahrwerk besteht aus einer voll einstellbaren 48-mm-Upside-down-Gabel vorne und einem ebenfalls einstellbaren Zentral-Federbein hinten und bietet 140 mm Federwege. Beide Komponenten stammen von der KTM-Tochterfirma WP Suspensions.

Die vordere Bremse ist eine radial verschraubte Vierkolben-Festsattel-Bremse mit vier Einzelbelägen von Brembo und einer schwimmend gelagerten Bremsscheibe mit 320 mm Durchmesser. Hinten hat die 690 Duke eine Einkolben-Schwimmsattel-Bremse (ebenfalls von Brembo) mit einer 240-mm-Bremsscheibe.

Auffälliges Merkmal der 690 Duke ist der Under-engine-Schalldämpfer aus Edelstahl, der hinsichtlich der Konzentration der Massen um den Fahrzeugschwerpunkt Vorteile bietet und so einem besseren Handling dient.


KTM 690 Duke IIIBearbeiten

Die KTM 690 Duke, auch „Duke III“ genannt, wurde Ende September 2007 vorgestellt und ab dem Frühjahr 2008 verkauft.

Das Motorrad hat den Gitterrohrrahmen aus Chrom-Molybdän-Stahl (Gewicht knapp über 9 kg) und die Aluminium-Druckgussschwinge, die bereits im Modell 690 Supermoto Verwendung finden. Das Fahrwerk besteht aus einer voll einstellbaren 48-mm-Upside-down-Gabel vorne und einem ebenfalls einstellbaren Zentral-Federbein hinten und bietet 140 mm Federwege. Beide Komponenten stammen von der KTM-Tochterfirma WP Suspensions.

Die vordere Bremse ist eine radial verschraubte Vierkolben-Festsattel-Bremse mit vier Einzelbelägen von Brembo und einer schwimmend gelagerten Bremsscheibe mit 320 mm Durchmesser. Hinten hat die 690 Duke eine Einkolben-Schwimmsattel-Bremse (ebenfalls von Brembo) mit einer 240-mm-Bremsscheibe.

Auffälliges Merkmal der 690 Duke ist der Under-engine-Schalldämpfer aus Edelstahl, der hinsichtlich der Konzentration der Massen um den Fahrzeugschwerpunkt Vorteile bietet und so einem besseren Handling dient.

Der komplett neue LC4-Motor mit einem Hubraum von 654 ccm hat ein elektronisches Keihin-EMS-Einspritzungssystem mit einer 46-mm-Drosselklappe, die (zusätzlich zur Handbetätigung durch den Gasgriff) elektronisch angesteuert wird. Der Motor leistet in der 690 Duke maximal 48 kW (65 PS) und erreicht ein maximales Drehmoment von 67 Nm. Die Abgasreinigung übernimmt ein geregelter Katalysator. Über einen seitlich am Rahmen angebrachten Drehschalter ist es möglich, drei unterschiedliche Mappings zu wählen:

1. Soft: reduzierte Leistung für bessere Fahrbarkeit, geringe Lastwechselreaktionen 2. Sport: hierbei ist der Stellmotor der Drosselklappe praktisch linear mit der Gasgriffstellung geschaltet und bietet so eine aggressivere, direktere Leistungsentfaltung, jedoch mit starken Lastwechselreaktionen. 3. Standard: normales Motormanagement mit normalen Lastwechselreaktionen und ausgeglichenem Ansprechverhalten

Die Kraftübertragung vom Motor zum Hinterrad erfolgt über eine hydraulisch betätigte Mehrscheiben-Ölbad-Anti-Hopping-Kupplung, ein klauengeschaltetes 6-Gang-Getriebe und eine X-Ring-Kette.

Die ersten beiden Farbvarianten sind Orange/Schwarz und Weiß/Schwarz.

Die KTM 690 Duke R wurde ab dem Modelljahr 2010 zusätzlich als eine sportlicher ausgerichtete Variante mit einem Hubraum von 690 cm³ angeboten. Bei gleicher Bohrung wurde der Hub verlängert. Die Nennleistung des Motors beträgt 51,5 kW (70 PS) bei 7500/min, das maximale Drehmoment 70 Nm. Der Rahmen ist orangefarben, die Kunststoffteile sind schwarz/weiß/orange gehalten.

690 Duke 2012Bearbeiten

Die KTM 690 Duke (IV) erschien Anfang 2012 und verfügt über den stärksten Einzylinder (70 PS, Doppelzündung, Drive-by-Wire), der je im Motorrad-Serienbau verwendet wurde. Gabel und Federbein sind nicht mehr einstellbar und der Tauchrohrdurchmesser der Gabel wurde von 48 auf 43 mm reduziert. Sie ist nicht mehr mit dem Under-engine-Schalldämpfer ausgerüstet, sondern hat einen stark nach oben geneigten Endschalldämpfer aus Edelstahl. Durch die DLC-Beschichtung des Pleuellagers konnten die Inspektionsintervalle von 7.500 auf 10.000 km angehoben werden. Die Sitzhöhe wurde um 3 cm reduziert. Im Vergleich zu den Modellen I-III ist das neue Design eher konservativ und nun eindeutig dem Segment „Naked Bike“ zuzuordnen. Die Detailverarbeitung ist nicht mehr ganz so hochwertig, wie beim Vorgängermodell (einfachere Lenkerarmaturen, Seitenständer, etc.), dafür wird das neue Modell deutlich günstiger angeboten.

690 Duke/Duke R 2013Bearbeiten

Den zunehmenden Trend der Motorradhersteller in dieser Zeit, nämlich einem „Basis“-Modell eine aufgewertete Variante zur Seite zu stellen, unterstrich KTM ab 2013 mit der Duke 690 R. Die Federelemente der „R“ sind voll einstellbar und verfügen über 15 mm mehr Federweg als das Basismodell. Der Schalldämpfer kommt vom Hersteller Akrapovic und der Rahmen wird um einen Motor/Kühlerschutzbügel ergänzt, der sich in das Rahmendesign integriert. Die Leistung des Basismodell wird nun mit 50 kW (68 PS) angegeben, während die „R“ die 51,5 Kw des Vorjahresmodells behält. Weitere höherwertige Elemente wie Sitz, Gabelbrücke und teilabschaltbares ABS sind zusätzliche Unterschiede.

990 Super DukeBearbeiten

Die KTM 990 Super Duke ist die erste sehr sportliche Straßenmaschine von KTM. Sie ist in die Kategorien Naked Bike und Streetfighter einzuordnen.

Im Jahr 2002 wurde die 950er Super Duke erstmals der Öffentlichkeit auf der Intermot vorgestellt. Stilbildende Elemente waren damals schon der 9 kg leichte Gitterrohrrahmen aus Chrom-Molybdän-Stahl und die kantigen Anbauteile. Kurze Zeit später wurde bekannt, dass die Super Duke nicht vom 942-cm³-LC8-Motor der Reiseenduro Adventure angetrieben wird, sondern von einer neuen 999-cm³-Version mit Benzineinspritzung. Verschiedene Ausbaustufen wurden seit dem auf Ausstellungen und Messen vorgestellt, bis sie als 990 Super Duke schließlich im Jahr 2005 in den Handel kam.

Sie wird von Beginn an vom flüssigkeitsgekühlten 75°-V2-Viertakt-Motor (LC8) mit 999 ccm Hubraum, Einspritzung, einer Nennleistung von 88 kW (120 PS) und einem maximalen Drehmoment von 100 Nm angetrieben. Das Leergewicht liegt vollgetankt bei etwa 199 kg.

Die Farben der Super Duke:

2005: SD: „Schwarz“, „Orange“ 2006: SD: „Schwarz“, „Orange“, „Titan“ 2007: SD: „Schwarz“, „Orange“, SD-R: „Schwarz“ 2008: SD: „Schwarz“, „Orange“, „Weiß“, SD-R: „Schwarz“, 2009: SD: „Schwarz“, „Orange“, „Weiß“, SD-R: „Weiß“ 2010: SD: „Orange“, „Olive“, SD-R: „Weiß“ 2011: SD: „Schwarz“, SD-R: „Weiß“ 2012: SD-R: „Weiß“

Zum Modelljahr 2007 wurde die Super Duke erstmals einer größeren Modellpflege unterzogen. Sie erhielt einige dezente optische Veränderungen (Lampenmaske, Frontfender, Tachoeinheit), einen größeren Tank (plus 3,5 l auf 18,5 l), radial verschraubte Brembo-Bremssättel vorn und ein neues Motormanagement, welches die EURO3-Norm erfüllt und den vielfach kritisierten, hohen Verbrauch senkte. Des Weiteren wurde die Fahrwerksgeometrie zu Gunsten von mehr Stabilität leicht verändert.

Als zusätzliche Variante wurde die KTM 990 Super Duke R ins Programm genommen. Hierbei handelt es sich um eine noch sportlichere, einsitzige Version, die sich dazu in ihrer Ausstattung vom Basismodell unterscheidet. So sind die 48-mm-Gleitrohre der WP Suspension Upside-down-Gabel Titannitrid-beschichtet und ein einstellbarer Lenkungsdämpfer soll Vorderrad-„Kickbacks“ unterbinden. Lenkkopfwinkel und Nachlauf wurden bei der R-Version wieder in Richtung leichteres Handling geändert.

Im Modelljahr 2008 wurde der Motor der Super Duke R überarbeitet, so dass die Nennleistung um 12 PS auf 132 PS stieg. Geändert wurden unter anderem die Einlassventile, Nockenwellen und die Drosselklappen, des Weiteren ist serienmäßig ein Auspuffkrümmer von Akrapovič montiert. Für 2012 wurden die normale Variante und die Super Duke R zusammengefasst. Es gibt jetzt nur noch die Super Duke R. Als Motorleistung werden 125 PS angegeben. Das Fahrwerk wurde angepasst aus der Super Duke R übernommen. Das Modell war nur mit zwei Sitzplätzen und in einer Farbe erhältlich.

1290 Super Duke RBearbeiten

Basierend auf dem Konzeptträger „The Beast“, der 2012 auf der EICMA-Messe in Mailand vorgestellt wurde, präsentierte KTM im Lauf des Jahres 2013 weitere Einzelheiten eines Naked Bikes mit deutlich mehr Hubraum als die 990R. Im Oktober 2013 wurde dann die 1290R offiziell präsentiert. Der in Grundzügen aus der RC8 bekannte, überarbeitete V2-Motor verfügt über 132 kW(180 PS) und ein Drehmoment von 144 Nm [2]. Via Kette wird die Leistung über eine Einarmschwinge an die Hinterachse abgegeben. Eine mehrfach verstellbare Traktionskontrolle hilft dabei. Das Fahrwerk ist in Zug- und Druckstufe einstellbar, die Bremsen verfügen über ABS. Alle Assistenzsysteme sind in Stufen abschaltbar. Das Leergewicht beträgt 189 kg und somit nur unwesentlich mehr als bei der 990R.

Technische DatenBearbeiten

Duke

First EditionFirst Edition 400Second EditionThird EditionFourth EditionLast Edition
Motor flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor, vier Ventile, eine Ausgleichswelle
Hubraum609 cm³398 cm³609 cm³609 cm³609 cm³624,9 cm³
Bohrung × Hub101 × 76 mm95 × 56,2 mm101 × 76 mm101 × 76 mm101 × 76 mm101 × 78 mm
Nennleistung / max. Drehmoment37 kW (50 PS) bei 7.250/min

57 Nm bei 6.000/min

37 kW (50 PS) bei 7.250/min

57 Nm bei 6.000/min

Kompression 10,4:1 10,0:1 10,5:1 10,0:1 10,0:1 11,0:1
Treibstoff Super (95 ROZ)
Tankinhalt 11,6 Liter 11,6 Liter 11,6 Liter 11,3 Liter 11,3 Liter 11,3 Liter
Rahmen Zentralrohrrahmen aus Chrom-Molybdän-Stahl
Federweg vorne 160 mm 160 mm 160 mm 140 mm 140 mm 140 mm
Federweg hinten 170 mm 170 mm 170 mm 170 mm 170 mm 170 mm
Felgen vorn 3.50" × 17", hinten 4.25" × 17"
Lenkkopfwinkel 62,5° 62,5° 62,5° 64,2° 62,5° 62,5°
Nachlauf 115 mm 115 mm 115 mm 115 mm 115 mm 115 mm
Radstand 1.480 mm 1.480 mm 1.480 mm 1.460 mm 1.460 mm 1.460 mm
Sitzhöhe 880 mm 880 mm 880 mm 860 mm 860 mm 880 mm
Leergewicht 143 kg 143 kg 143 kg 145 kg 145 kg 145 kg

Duke II

Duke II (1999–2002) Duke II (2003–2007)
Motor flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor, vier Ventile, eine Ausgleichswelle
Hubraum 624,9 cm³
Bohrung × Hub 101 × 78 mm
Nennleistung 40 kW (55 PS) bei 7.250/min 40 kW (55 PS) bei 7.500/min
max. Drehmoment? Nm bei ? 1/min60 Nm bei 5.500/min
Primärantrieb /-übersetzung geradeverzahnte Stirnräder / 30:81 geradeverzahnte Stirnräder / 31:79
Kompression11,01:1 11,5:1
Treibstoff Super (95 ROZ)
Tankinhalt ca. 12 Liter
Rahmen Zentralrohrrahmen aus Chrom-Molybdän-Stahl

Rahmenheck: Chrom-Molybdän-Stahl

Federweg vorne 140 mm
Federweg hinten 170 mm
Felge vorn 3.50" × 17" BBS, Leichtmetallguss 3.50" × 17" Brembo, Leichtmetallguss
Felge hinten 4.50" × 17" BBS, Leichtmetallguss 4.50" × 17" Brembo, Leichtmetallguss
Lenkkopfwinkel 62,5°
Nachlauf 109 mm
Radstand 1.460 mm
Sitzhöhe 860 mm
Leergewicht ca. 145 kg

690 Duke

690 Duke III (2008–2011)
Motor flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor, vier Ventile
Hubraum 654 cm³ (Duke R: 690 cm³)
Bohrung × Hub 102 × 80 mm (Duke R: 102 × 84,5 mm)
Nennleistung 48 kW (65 PS) bei 7.500/min
Duke R: 51,5 kW (70 PS)
max. Drehmoment 67 Nm bei 5.500/min
Duke R: 70 Nm
Kompression 11,8:1
Primärantrieb /-übersetzung 36:79 /16:40
Treibstoff Super (95 ROZ)
Tankinhalt ca. 13,5 Liter / 2,5 Liter Reserve
Rahmen Gitterrohrrahmen aus Chrom-Molybdän-Stahl / Rahmenheck Aluminium geschweißt (Al 7020)
Lenkkopfwinkel 63,5°
Nachlauf 115 mm
Federweg vorne 140 mm
Federweg hinten 140 mm
Felgen vorne / hinten 3.50 × 17"; 5.00 × 17"
Bereifung vorne / hinten 120/70 R 17 M/C 58H TL; 160/60 R 17 M/C 69H TL
keine Reifen-/Herstellerbindung
Radstand 1.472 ± 10 mm
Sitzhöhe 865 mm
Leergewicht ca. 148,5 kg (Duke R: 148 kg)

690 Duke

690 Duke IV (2012)
Motor flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor, vier Ventile
Hubraum 690 cm³
Bohrung × Hub 102 × 84,5 mm
Nennleistung 51,5 kW (70 PS) bei 7.500/min
max. Drehmoment 70 Nm bei 5.500/min
Kompression 12,6:1
Primärantrieb /-übersetzung 36:79 / 16:40
Treibstoff Super (95 ROZ)
Tankinhalt ca. 14 Liter / 3,2 Liter Reserve
Rahmen Gitterrohrrahmen aus Chrom-Molybdän-Stahl / Rahmenheck aus Aluminiumguss
Lenkkopfwinkel 63,5°
Nachlauf 115 mm
Federweg vorne 135 mm
Federweg hinten 135 mm
Felgen vorne / hinten 3.50 × 17"; 5.00 × 17"
Bereifung vorne / hinten 120/70 ZR 17; 160/60 ZR 17
Radstand 1.466 mm
Sitzhöhe 835 mm
Leergewicht ca. 146 kg

SuperDuke

990 SuperDuke (2005/2006) 990 SuperDuke (2007) 990 SuperDuke R 990 SuperDuke R (2008) 1290 SuperDuke R (2014)
Motor flüssigkeitsgekühlter 75°-V2-Viertaktmotor, vier Ventile pro Zylinder
Hubraum 999 cm³1301 cm³
Bohrung × Hub 101 mm × 62,4 mm 108 mm × 71 mm
Nennleistung – max. Drehmoment 88 kW (120 PS) bei 9.000/min – 100 Nm bei 7.000/min 97 kW (132 PS) bei 10000/min – 102 Nm bei 8000/min 132 kW (180 PS) bei 8870/min - 144 Nm bei 6500/min
Kompression 11,8:111,5 : 113,2:1
Treibstoff Super (95 ROZ)
Tankinhalt 15 Liter 18,5 Liter18 Liter
Rahmen pulverbeschichteter Gitterrohrrahmen aus Chrom-Molybdän-Stahl, Heckrahmen: Aluminium wie bei 990, aber Heckrahmen: Stahl
Federweg vorne 135 mm125 mm
Federweg hinten 160 mm150 mm156 mm
Felgen vorn 3.50" × 17", hinten 5.50" × 17"vorn 3.50" × 17", hinten 6" × 17"
Lenkkopfwinkel 66,5° 66,1° 67,3° 65,1°
Nachlauf 103 mm 100,7 mm 93,6 mm 94 mm107 mm
Radstand 1.438 mm1.450 mm1.482 mm
Sitzhöhe 855 mm850 mm865 mm870 mm835 mm
Trockengewicht 184 kg186 kg 184 kg189 kg

Dieser Artikel basiert zu weiten Teilen auf dem Wikipedia Artikel zur KTM Duke [1]

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