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Lenkerflattern (engl. Shimmy) ist ein Phänomen bei Zweirädern. In einem bestimmten Geschwindigkeitsbereich (in der Regel zwischen 60 und 80 km/h) fällt die Raddrehzahl mit der Eigenfrequenz des Lenksystems zusammen, und Vorderrad samt Gabel und Lenker schwingen mit etwa zehn Ausschlägen pro Sekunde um die Lenkachse.

Diese Schwingungen können sich selbst verstärken bzw. aufschaukeln und führen dann dazu, dass der Lenker - so er nicht festgehalten wird - in einem Teilbereich des Lenkanschlages hin und her pendelt. Das Fahrzeug fährt dabei weiter geradeaus und führt auch keine nennenswerten Wank- oder Rührbewegungen aus. Wird der Lenker wieder in die Hand genommen, hört das Flattern auf. Das Flattern hat nicht die Kraft des Lenkerschlagens und kann dem Fahrer den Lenker nicht aus der Hand schlagen; es führt im Normalfall nicht zu Stürzen.

Moderne Radialreifen und die heutigen verwindungssteifen Fahrwerke haben zu einer deutlich geringeren Neigung der Motorräder zum Lenkerflattern geführt.

Nicht gleichmäßig abgefahrene, schlecht ausgewuchtete oder ungünstig geformte Vorderreifen verstärken in der Regel die Shimmy-Neigung.

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