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MAIDS

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MAIDS ist eine europäische Studie zu Unfällen von motorisierten Zweirädern, die 1999 begonnen wurde. Sie ist im Internet zu finden.

Wichtiger Wortschatz beim Lesen:

  • PTW = powered two-wheeler = Motorräder aller Arten, im folgenden "Zweirad" genannt
  • L1 vehicle = Kleinkrafträder bis 50 ccm
  • L3 vehicle = Motorräder über 50 ccm

Wichtige Ergebnisse:

  • Fahrer von Motorrädern sind keinen größeren Risiken ausgesetzt aus Fahrer von Kleinkrafträdern.
  • 80% der Unfälle sind Kollisionen mit anderen Verkehrsteilnehmern
  • 60% der Unfallgegner sind PKW, am zweithäufigsten ist es die Straße selbst mit 9%
  • Motorräder haben mehr Alleinunfälle als Kleinkrafträder (20,5% bzw. 9%)
  • 62% der Motorradunfälle passieren innerorts
  • 48% der Motorradunfälle passieren an Kreuzungen
  • Die häufigsten drei Unfalltypen sind:
    • Zweirad gegen PKW an Kreuzung, PKW kreuzt Weg des Motorrads
    • Zweirad gegen PKW an Kreuzung, PKW kreuzt Weg des Motorrads und biegt dabei links ab
    • Zweirad gegen PKW an Kreuzung, PKW kommt Motorrads entgegen und biegt links ab
  • Die häufigsten Hauptunfallursachen sind:
    • Fehler des Unfallgegners 50,5%
    • Fehler des Zweiradfahrers 37,4%
    • Umwelteinflüsse 7,7%
    • Defekte 0,3%
  • Bei den menschlichen Fehlern führen Wahrnehmungsprobleme (Gefahrensituation nicht wahrgenommen) überdeutlich an, insbesondere bei den Unfallgegnern, gefolgt von Fehlentscheidungen, Verständnisproblemen (Gefahrensituation wahrgenommen oder keine Gefahr erkannt) und Reaktionsproblemen (nicht oder falsch reagiert).
  • Zusätzliche Unfallursachen sind der Zweiradfahrer (43,7%), der Unfallgegner (28,6%) und Umwelteinflüsse (14,6%)
  • Insgesamt trugen bei 62,9% der Unfälle Wahrnehmungsprobleme des Unfallgegners zum Unfall bei, und 27,7% Wahrnehmungsprobleme des Zweiradfahrers.
  • Die Geschwindigkeit des Motorrads spielte in 71,7% der Unfälle keine Rolle oder war korrekt, in 20,8% war die Geschwindigkeit ungewöhnlich aber keine Unfallursache, und in 7,6% trug die Geschwindigkeit zum Unfall bei.
  • Die Farbe des Motorrads spielt keine Rolle für die Unfallhäufigkeit. Nur weiße Motorräder sind überrepräsentiert.
  • Hubraum und Motorradtyp keine Rolle für die Unfallhäufigkeit, nur modifizierte Naked Bikes sind überrepräsentiert.
  • Zur Wirksamkeit von ABS kann keine Aussage getroffen werden, da die Datenbasis zu klein ist.
  • Die häufigsten Fahrmanöver vor dem Unfall waren für das Zweirad:
    • Geradeaus mit konstanter Geschwindigkeit 49,1%
    • Durchfahren einer Kurve mit konstanter Geschwindigkeit 12,1%
    • Geradeaus, beschleunigend 11,7%
    • Überholen (links) 5,8%
  • Die häufigsten Fahrmanöver vor dem Unfall waren für den Unfallgegner:
    • Geradeaus mit konstanter Geschwindigkeit 28,0%
    • Stehend 16,8%
    • Geradeaus, bremsend 12,8%
  • Bei den Alleinunfällen passieren 21,7% über 100 km/h, bei den Kollisionen nur 6,3%
  • Bei einem Zusammenstoß landet der Zweiradfahrer:
    • rutscht zum Endpunkt 16,8%
    • rollt zum Endpunkt 12,6%
    • wird beim Zusammenstoß hochgeschleudert und rutscht zum Endpunkt 11,9%
    • bleibt am Unfallgegner 10,6%
  • 12,3% aller Motorräder sind technisch manipuliert, aber 17,8% der verunfallten Kleinkrafträder

Bitte weiter zusammenfassen ab Seite 69


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