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MZ Motorrad- und Zweiradwerk GmbH ist ein Motorradhersteller aus Zschopau im Erzgebirge in Sachsen. Abgekürzt wird die Firmenbezeichnung mit MZ. Vorübergehend lautete die abgekürzte Firmenbezeichnung von 1992 bis 1998 MuZ, da ein Prokurist die Rechte am Namen „MZ“ an die Firma Kanuni unrechtmäßig verkauft hatte. Nach gewonnenem Rechtsstreit laufen die Zschopauer Motorräder wieder als MZ vom Band.

Am bekanntesten ist MZ für seine Zweitakter. Mit der MZ 1000 S/SF/ST gab es 2004 noch einen Versuch, wieder in die Gewinnzone zu kommen. Aufgrund mehrerer Faktoren (hier insbesondere vorhandene Imageprobleme der Marke MZ in Westdeutschland, die sich nach der Wiedervereinigung auch auf das Kaufverhalten in Ostdeutschland auswirkten) gelang es nicht, dieses Vorhaben umzusetzen. Nach dem Ausstieg des malaysischen Konzerns Hong Leong Ende 2008 wurde die Fertigung von Motorrädern eingestellt und MZ aufgelöst.

Anfang 2009 gründeten die ehemaligen Rennfahrer Martin Wimmer und Ralf Waldmann die Motorenwerke Zschopau (MZ), die jedoch keine Rechtsnachfolgerin der Motorrad- und Zweiradwerke Zschopau, sondern eine Neugründung darstellt. Produziert werden derzeit Fahrzeuge im Kleinhubraumbereich, die Wiederaufnahme von Fahrzeugen der 125ger Klasse ist beabsichtigt. Die Belegschaft wird zurzeit vorsichtig aufgestockt.

Daneben engagiert sich MZ im Rennsport (Moto2).

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