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Motorradfahrer

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Da immer mehr Menschen Motorrad fahren, sind Motorradfahrer inzwischen auch fast schon ein Querschnitt durch die Bevölkerung. Abweichungen vom Durchschnittsbürger sind: Sehr hoher Männeranteil, höheres Durchschnittsalter, geringer Ausländeranteil. Viele Menschen arbeiten in einer verwandten Branche (Kfz, Metall), genausoviele aber auch ganz woanders (Büro, Verkauf, Lehre, ...).


StereotypenBearbeiten

Wie überall im Leben kann auch beim Motorradfahren Schubladendenken Kommunkation ersetzen. Folgende Typisierungen ergeben sich fast von alleine, sind in der hier dargestellten Form nicht ganz ernst gemeint - es sollen möglichst alle gleich schlecht wegkommen.

Der GenussfahrerBearbeiten

... hat noch ein Auto und fährt nur zur Entspannung Motorrad, oder weil es schon immer sein größter Traum war. Heute sind diese Fahrer in der Mehrheit, was auch erklärt, warum es am Wochenende so voll wird.

Der VollzeitfahrerBearbeiten

... fährt Motorrad, nur Motorrad und nichts ausser Motorrad. Auch im Winter und bei Regen. Fühlt sich im Sommer angesichts tausender Freizeitfahrer peinlich berührt. Normalerweise wegen extremer Laufleistungen auf einer älteren BMW oder Honda unterwegs.

Klein-GhostriderBearbeiten

... hat gemerkt dass jedes Auto, was er sich leisten kann, viel zu lahm ist, und fährt deshalb Motorrad - natürlich Supersportler, am besten schon mit 18 (heimlich auf 48 PS gedrosselt oder ganz doof und illegal offen). Am Tank oder Lenker hängt eine Kamera, mit der er seine Fahrten filmt. Fährt selten länger als zwei Jahre so, entweder wegen Polizei, Krankenwagen oder Kreuz am Straßenrand.

Der SchrauberBearbeiten

Sein Motorrad verbringt mehr Zeit in der Werkstatt als auf der Straße - macht aber nix, denn der Schrauber hat Spaß am Basteln, und Individualität muss ja schließlich sein. Sein Motorrad gibt auf den ersten Blick selbst Experten Rätsel auf, um was für ein Modell es sich dabei handeln mag. Komponenten verschiedener Baureihen, Baujahre, Sparten und am besten sogar verschiedene Hersteller werden bunt gemischt. Er ist der Schrecken jedes TÜV-Prüfers und bester Freund der Schrotthändler - nicht nur als Käufer. Ja er freut sich gerade zu wenn die Ölwanne wieder mal undicht ist.

Der BlümchenpflückerBearbeiten

Dieser Begriff lädt zu Mißverständnissen ein:

  • "Blümchenpflücker" nach der klassischen Definition fahren selten schneller als 80 km/h, gucken sich Landschaft, Häuser, Berge, Wolken, Seen, Flüsse, Bäume, Pflanzen, Tiere an und hält alle halbe Stunde, um ein paar Fotos zu schießen oder um eben Blümchen zu pflücken. Merkmale: Stativ an Bord, Oldtimer, eckige Reifen, Angstrand.
  • "Blümchenpflücker" nennen sich auch Leute, deren Fahrstil das exakte Gegenteil davon ist: Vollgas weit jenseits der StVO und dem was andere Motorradfahrer "verantwortungsbewusst" nennen würden.
  • "Blümchenpflücker" werden auch die Rennstrecken-Novizen auf Renntrainings betitelt. Es ist damit sicher nicht gemeint, dass sie soviel Schräglage haben, um während der Fahrt Blümchen zu pflücken...

Der Sport-FanBearbeiten

Hat eine Supersportler in Replica-Lackierung mit jeder Menge Carbonaufklebern und einer Startnummer. Die Lederkombi sieht der seines Idols natürlich auch zum Verwechseln ähnlich - abgesehen von der Kleidergröße. Wird beim Motorrad noch durch edle Anbauteile um jedes Gramm gefeilscht, schwabbelt am Fahrer ungeniert eine Plauze. Und das mit dem Motorradfahren klappt ja auch schon ganz gut, nur wird er oft von Fahrern mit deutlich weniger Leistung überholt.

Der TourenfahrerBearbeiten

Spult im Jahr nicht unter 50.000 km ab und fährt entweder eine Uralt-Tourenmaschine mit 450.000 km wo bisher nur "Kleinigkeiten" getauscht wurden (z.B. Lager, Kupplung, Getriebe, Motor, Rahmen), oder kauft sich alle 12 Monate eine neue BMW GS, weil man die alte Maschine mit solchen km-Leistungen sonst nicht mehr losbekommt.

Der Das-hab-ich-mir-verdient-FahrerBearbeiten

... wollte sich nach seinem langen Arbeitsleben nochmal was gönnen, hat sich die also größte und teuerste BMW ausgesucht, und bei seiner ersten Fahrt bemerkt, dass sie eigentlich viel zu groß und schwer ist. Deshalb steht das Motorrad vornehmlich in der Garage, wird nur alle 12 Monate zu den fälligen Kundendiensten bis zur Werkstatt oder zum TÜV bewegt. Wobei - aus "Zeitmangel" - auch gerne das Angebot angenommen wird, das Motorrad von Fachpersonal abholen zu lassen. Sicher ist sicher.

Der Harley-ZahnwaltBearbeiten

Wer viel arbeitet und viel Geld verdient, muss natürlich nur das edelste Motorrad überhaupt fahren - logisch (?), Harley-Davidson! War schließlich schon immer ein Traum, und in den Filmen fuhren die auch alle Harley. Außerdem sind die anderen auch alle kein richtigen Motorräder, deswegen grüßt er auch nie zurück, geschweige denn selbst.

Der arme Student/SchülerBearbeiten

... fährt irgendeine alte hässliche runtergerittene japanische Schüssel, die es für unter 1000 Euro bei ebay oder mobile.de gab. Sein größter Albtraum ist, dass irgendwas kaputt geht, das kann er sich nämlich echt nicht leisten, und sei es nur ein Satz Reifen. Und die Eltern waren ja auch dagegen, dass er fährt, weil das so gefährlich ist, also kann er von denen nicht wie sonst Geld abzapfen, wenn mal wieder Ebbe im Geldbeutel ist. Neidisch guckt er Leute an, die sich Motorräder beim Händler kaufen können. BMWs, Harleys oder einfach nur Modelle des aktuellen Jahrgangs wirken auf ihn wie von einem anderen Stern.

Der PoserBearbeiten

Motorradmarke und -modell werden durch Vorgaben von sogenannten "Freunden" bestimmt. Untermotorisierung (unter 150 PS) gilt als peinlich und ist ein Grund für anhaltende Kritik, der man nur durch Wechsel des Freundeskreises - oder des fahrbaren Untersatzes - entkommt. Die Lederkombi, farblich auf das aktuelle Motorrad abgestimmt, verfügt über Knieschleifer, welche ebenso wie die Reifen des Motorrad durch mechanisches Tuning auf sportlich getrimmt wurden. Der Poser ist in erster Linie an gut frequentierten Bikertreffs anzufinden, wo er lautstark seinen Freunden von den letzten Touren erzählt. Dabei achtet er peinlichst darauf, auch nicht interessierte Anwesende durch gezielte Rhetorik auf seinen über jeden Zweifel erhabenen Fahrstil zu informieren.

Der Bückling/HackfresseBearbeiten

Der gemeine Bückling ist eine mittlerweile gefährdete Spezies und unbedingt unter Naturschutz zu stellen. Weil er die meiste Zeit seines Lebens in tief gebückter Haltung auf Rennmotorädern kauert und mit stierem Blick den Rundenzeitenmesser anglotzt, kann er sich nur schwer paaren. Andere Bezeichnung für Hackfresse wäre noch Aufzünder. Wissenschaftliche Studien haben belegt, das nahe 100% der Bücklinge sehr hässlich sind, und deshalb den Titel "Hackfresse" tragen dürfen. Die meisten Aufzünder sind stolz auf ihr ekelerregendes Aussehen - viele werden durch Ihre Unansehlichkeit erst richtig schnell, weil sie eh nichts zu verlieren haben. Ihr Schutzpatron ist der heilige Uffzynd. (Zitat GASKRANK - Geschichten aus der Kurve)

Der Rocker Bearbeiten

... ist Mitglied in einem Club, der total normale Leute anzieht, die alle ganz normale Jobs haben - "Wer was anderes behauptet, bekommt aufs Maul!". Seine Maschine ist eine Harley, bei Geldmangel auch eine japanische, die sehr laut ist und schwarz, schwarz und schwarz. Tuning ist Pflicht, z.B. Miniblinker und schwarze Farbe. Gefahren wird zum Clubhaus und bei Gruppenausfahrten. Und das über 100 km im Jahr! Viel mehr aber nicht, denn mit dem Clublogo am Rücken muss man aufpassen, wo man entlang fährt. Schließlich gibt auch noch andere freiheitsliebende Motorradvereine, die sich der freien Entfaltung des Individuums gewidmet haben. Lachen in der Öffentlichkeit ist für ihn verboten.

Der Endurofahrer Bearbeiten

Der Endurofahrer ist nicht älter als 18 Jahre und denk er wäre der Mittelpunkt des Universums. Er denkt das seine Meinung die einzig richtige ist. man sieht, oder hört ihn viel mehr mit seiner kleinen 125er im Wald. Wenn man ihn fragt was das soll, entgegnet dieser zu meist mit einer plumpen Beleidigung. Wenn er nicht gerade im Wald rum gurckt, haut er mit großer Warscheinlichkeit vor den "Bullen" ab. Seine Maschine schafft selten mehr als 100 aber er fährt sowieso nicht mehr als 70 (wird ja sonst zu gefährlich). Genauso wie der Harley-Zahnwalt grüßt er auch nie zurück, da er sich einfach viel zu cool findet. Meistens hört man ihn schon Kilometer früher, weil er natürlich keinen DB-killer hat, damit es nicht gleich auffällt das er ne 125er fährt.

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