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siehe auch Motorradverkauf

Kauf beim HändlerBearbeiten

Bei Neukauf haben Händler einen recht deutlichen Verhandlungsspielraum. Typischerweise drückt man den Preis und/oder lässt sich Zubehör (Schutzkleidung, Gepäcksysteme usw.) oder Service (erste Inspektion kostenlos) dazu geben.

Günstiger kommt weg, wer ein Vorjahresmodell oder ein Motorrad mit Tageszulassung erwirbt. Die Maschinen haben trotzdem 0 km Laufleistung und volle Garantie.

Wer neu beim Händler kauft und die vorgegebenen Wartungsarbeiten dort ausführen läßt, ist fein raus wenn etwas kaputt geht: Innerhalb der Garantie muss der Händler ausbessern. Dies gilt natürlich nicht für Schäden durch unsachgemäße Behandlung (Unfall).

Gebrauchtkauf beim HändlerBearbeiten

Händler müssen für 1 Jahr eine Gewährleistung auf gebrauchte Motorräder geben. Das ist keine Garantie, die alle Defekte mit einschließt! Es wird lediglich zugesichert, dass sich das Motorrad zum Zeitpunkt des Kaufes in einem einwandfreien Zustand befindet. Wer also 4 Wochen nach dem Kauf Risse im Rahmen entdeckt, kann vom Händler Nachbesserung oder Wandlung verlangen, bei einem Privatkauf hätte man einfach Pech gehabt, wenn man nicht in einem Rechtsstreit nachweisen kann, dass der Mangel arglistig verschwiegen wurde.

Darum sind Gebrauchtmaschinen beim Händler normalerweise 10-20% teurer und das Angebot an alten Maschinen oder Maschinen unter 1500 € ist eher gering. Mitunter werden solche Motorräder vom Händler nur zum Export oder an andere Händler verkauft, um keine Gewährleistung geben zu müssen.

GebrauchtkaufBearbeiten

Wer sich nicht genau mit der Materie auskennt, sollte ein Motorrad nie alleine besichtigen. Trägt man viel Bargeld bei sich, sollte man erst recht nicht alleine unterwegs sein.

Defekte am Motorrad ziehen teure Reparaturen nach sich, mitunter werden Motorräder auch verkauft, um diese Reperaturen nicht selbst durchführen zu müssen. Insbesondere Defekte an Motor, Getriebe und an der Kupplung kosten viel Zeit und Geld.

Der Zustand aller Verschleißteile trägt zum Wert des Fahrzeugs bei, insbesondere Reifen, Kettensatz und Bremsbeläge. Dies sollte man bei der Überlegung berücksichtigen, wieviel man für ein konkretes Angebot ausgeben möchte. Dazu ist es wichtig, vorher die Preise der Teile zu kennen.

Der Eindruck, den der Verkäufer macht, spielt auch eine Rolle. Sind am Motorrad alle schräglagenrelevanten Teile abgeschliffen, hat man wohl jemanden vor sich, der gerne mal schnell fährt. Auf Nachfrage kann man das technische Verständnis des Verkäufers einschätzen. Wenn er z.B. nichts über Warmfahren weiss, sollte man besser ein anderes Motorrad kaufen.


BetrugBearbeiten

Es gibt leider eine Reihe von immer wieder aufkommenden Betrugsversuchen, vor denen man sich aber wirksam schützen kann.

Vorkasse-BetrugBearbeiten

99% der Betrugsversuche sind auffallend günstige Angebote in Internetbörsen. Es ist niemand am Telefon zu erreichen. Die Fahrzeuge stehen angeblich im Ausland (oft England). Nach einer Anzahlung an einen vom Betrüger genannten Treuhand-Dienst soll die Maschine zum Käufer geliefert werden, der sie dann kaufen oder zurückschicken kann. Der Treuhändler ist eine schicke Webseite, die von einem Komplizen des Betrügers oder dem Betrüger selbst betrieben wird. Das Geld ist jedenfalls sofort weg, die Maschine gibt es nicht.

Western UnionBearbeiten

Dieser global tätige Überweisungsdienst ist eine der ganz wenigen Möglichkeiten, Geld anonym zu empfangen. Wer sich per Western Union bezahlen lässt, möchte nicht erkannt werden. Darum ist die Wahl von Western Union als Überweisungsmethode durch den Verkäufer ein klarer Hinweis auf einen Betrugsversuch.


LinksBearbeiten

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