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Allgemein versteht man unter Motorrollern einspurige Zweiräder mit Durchstieg. Die allermeisten Roller verfügen außerdem über ein Automatikgetriebe, das als Variomatik ausgeführt ist.


Vorteile gegenüber Motorrädern

  • das Beinschild hält die Füße und Beine einigermaßen warm und trocken
  • der Durchstieg schützt das untere Beine und den unteren Fuß im Falle eines plötzlichen Sturzes vor dem Gewicht des Fahrzeugs
  • das Helmfach unter der Sitzbank bietet besseren Wetterschutz als der Helmhaken unter der Sitzbank am Motorrad
  • normalerweise einfache Bedienung durch Variomatik und Tankuhr
  • mit sehr kleinen Hubräume (50 ccm, 125 ccm) verfügbar, dadurch auch für Menschen ohne Führerschein Klasse A geeignet, dann auch steuerfrei


Nachteile gegenüber Motorrädern


Hubraumklassen

  • 50 ccm (Kleinkrafträder): Macht den größten Anteil aller Roller aus, da mit PKW-Führerschein (Klasse B bzw. 3) zu fahren. Variomatik. Gerne ungepflegt und ungewartet, da von der HU befreit. Noch viele alte Zweitakter auf dem Gebrauchtmarkt. Wegen Variomatik und geringer Endgeschwindigkeit für innerstädtischen Verkehr geeignet. Gesetzliche Höchstgeschwindigkeit je nach Erstzulassung 45-60 km/h, 2-6 PS Leistung.
  • 125 ccm (Leichtkrafträder): Sehen oft noch wie 50er Roller aus, dürfen aber bis 15 PS haben und auf Kraftfahrstraßen. Auch Überland zu gebrauchen. Einige Vespas. Gesetzliche Höchstleistung 15 PS (sonst Einstufung als Motorrad). Etwa 8-15 PS für 80-120 km/h.
  • Mehr als 125 ccm: sogenannte "Großroller" und einige Vespas, autobahntauglich, sehr selten, Nischenprodukt.

Aktuell sind Roller bis zu 650 ccm/50 PS/160 km/h auf dem Markt.

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