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Navigationsgeräte ("Navis") haben in den letzten Jahren zunehmend Bedeutung für Motorradfahrer gewonnen.


GrundlagenBearbeiten

Navis sind kleine Computer, die ihre eigene Position finden können, eine Straßenkarte gespeichert haben, und eine Software anbieten, um diverse Dienste auf dieser Grundlage zu ermöglichen.

  • Ist keine Route geplant/kein Ziel eingegeben, wird die aktuelle Position auf der Karte angezeigt. Bei praktischen allen Modellen dazu auch noch Uhrzeit und Tempolimit, vereinzelt Höhe über Normalnull und die Himmelsrichtung, in die man sich bewegt.
  • Gibt man ein Ziel ein (z.B. als Anschrift), so berechnet das Navi einen Weg vom aktuellen Ort dorthin, markiert ihn farbige auf der Karte, erstellt Abbiegehinweise, zeigt diese an und spricht sie vor ("in 500 Metern links abbiegen"), vereinzelt mit Nennung des Straßennamens.
    • Weicht man vom vorgeschlagenen Weg ab, berechnet das Navi den Weg neu. (Abschaltbar bei einigen Geräten.)
    • Anstelle einer Anschrift können auch GPS-Koordinaten eingegeben werden
    • Es kann auch ein im Navi gespeicherter "Ort von Interesse" (englisch "point of interest" = POI), z.B. "die näheste Tankstelle", als Ziel gewählt werden.
    • Es lässt sich einstellen, ob die schnellste Route geplant werden soll (kürzeste Zeit) oder die kürzeste (kürzester Weg, meistens langsamer). Es gibt auch noch weitere Routenoptionen, z.B. Autobahnen zu vermeiden, oder für Fahrzeuge mit begrenzter Höchstgeschwindigkeit (TomTom, z.B. für Roller).
  • Bei einer selbstgeplanten Route werden mehrere Zwischenziele (oder auch Wegpunkte/Viapunkte) der Reihe nach angefahren, z.B. ein Zwischenziel alle 10 Kilometer. Diese Zwischenziele werden am PC mittels Software oder am Navi selbst geplant. Manche Navis sagen Zwischenziele an, andere nicht oder nur besondere ("echte") Zwischenziele.
    • oder es wird eine Spur (aus sehr vielen Wegpunkten) abgefahren, die zuvor am PC erstellt wurde (Garmin)
  • Grundsätzlich ersetzen Navis nicht eigene Aufmerksamkeit und kein Nachdenken!
    • Straßenverläufe können sich ändern
    • Bei offensichtlich neuen Kreuzungen und in Baustellen lieber nach Beschilderung fahren als nach Ansage
    • Die hinterlegten Tempolimits sind mit Vorsicht zu genießen. Diese ändern sich oft, und Wechselschilder oder Einschränkungen nach Uhrzeit und Fahrzeugart werden nicht beachtet.


Anforderungen an MotorradnavisBearbeiten

Besondere Anforderungen an Motorrad-Navis gegenüber PKW-Navis:

  • Es sollte eine Lenkerhalterung geben, damit das Navi im Sichtfeld des Fahrers ist; oder einen 40x30 mm Rechteck-Adapter
    • Diese Halterung sollte das Navi am besten aktiv aufladen
  • Routenplanung soll am PC möglich sein, damit schon zuhause eine interessante Strecke gewählt werden kann. Die geplante Route sollte unterwegs noch änderbar sein, z.B. falls ein Zwischenziel wegen einer Baustelle nicht erreicht werden kann.
  • Eine automatische Führung entlang interessanter Strecken für weniger genau geplante Ausfahrten.
  • Das Display soll wasserfest sein und auch bei Sonne ablesbar sein. Der Touchscreen muss auch feucht und mit Handschuhen zu bedienen sein.
  • Verbindung zu Kopfhörern soll möglich sein (Bluetooth oder 3,5 mm Klinke), damit Ansagen auch mit Helm und trotz Windgeräuschen gehört werden können.
  • Das Navi sollte per Bordnetz zu laden sein, am besten mit einer Aktivhalterung, damit keine Kabel eingesteckt werden müssen.


Pro und Contra Navi am MotorradBearbeiten

Vorteile vom Fahren mit Navi:

  • Man findet auch ohne Ortskenntnis überall hin
  • Man kennt den Kurvenverlauf schon vor der Kurve
  • Es zeigt das aktuelle Tempolimit an (zumindest meistens!)
  • Entfernungsangabe zur nächsten Abbiegen hilft bei der Planung von Überholmanövern, gerade als Tourguide
  • Wenn man eine Route abfährt, muss man nicht auf Ortsschilder und Wegweiser achten und kann völlig entspannt auch völlig fremde Regionen bereisen
  • Man kann planlos umherfahren, bis man keine Lust mehr hat, und drückt dann "nach hause"
  • Man kann Genussfahrten nach eigenem Gusto vor einem Termin unternehmen, und dabei die Ankunftszeit am Terminort im Auge behalten, um die Tour passend beenden zu können

Nachteile vom Fahren mit Navi:

  • nicht 100% zuverlässig (Ladekabel gehen kaputt, Karten veraltet, kein Empfang im Tunnel, Speicherkarten gehen kaputt) -> nie ausschließlich darauf verlassen
  • Diebstahlsichere Anbringung aufwändig (z.B. wunderlich Art.-Nr. 1250218 159 Euro)
  • Änderungen einer geplanten Route (z.B. bei Überland-Baustellen) sind oft nervig
  • Automatische Planung vieler Geräte führt zu langweiligen Strecken
  • Ablenkungspotential


Navigeräte im VergleichBearbeiten

siehe auch Liste der Motorradnavigationssysteme

Garmin Zumo 660Bearbeiten

Mit rund 490 Euro die Premiumlösung. 4,3" Display.

Garmin Zumo 340/350 LMBearbeiten

Mit rund 410/460 Euro die Mittelklasse von Garmin mit lebenslangen Kartenupdates und Karten von Zentraleuropa/Europa. 4,3" Display.

Garmin Zumo 210/220Bearbeiten

Mit rund 220/240 Euro die Einsteigerlösung von Garmin mit Karten von Zentraleuropa/Europa. 3,5" Display. Kein Aktivhalter möglich.

TomTom Rider Europe (neu 2015)Bearbeiten

4,3" Display, drehbarer Aktivhalter (Hoch- und Querformat), kostenlose Kartenupdates, Planung von kurvenreichen Strecken, auch von Rundtouren, am PC oder Gerät geplante Routen abfahrbar mit bis zu 100 Wegpunkten, Bluetooth für Headset und zum Übertragen von Routen, Fahrtprotokollierung. Varianten:

  • TomTom Rider 40 CE mit den Karten von 19 Ländern Zentraleuropas für 340.-
  • TomTom Rider 40 CE LOUIS SPECIAL EDITION zusätzlich mit Autohalterung für 380.-
  • TomTom Rider 40 W-EU mit den Karten von 23 Ländern Westeuropas für 310.-
  • TomTom Rider 400 mit den Karten 45 Ländern Europas ab 340.-
  • TomTom Rider 400 Premium zusätzlich mit Autohalter und Tasche ab 430.-
  • TomTom Rider 410 mit den Karten von 152 Ländern 400.-
  • TomTom Rider 410 Premium Pack mit den Karten von 152 Ländern und Autohalterung 500.-


TomTom Rider (v5, neu 2013)Bearbeiten

4,3" Display, Aktivhalter, kostenlose Kartenupdates, Planung von kurvenreichen Strecken, am PC oder Gerät geplante Routen abfahrbar mit bis zu 100 Wegpunkten, Bluetooth für Headset und zum Übertragen von Routen, Fahrtprotokollierung. Laut Test in MOTORRAD Akkulaufzeit über sechs Stunden, sehr helles Display und schnelle Neuberechnung. Varianten:

  • TomTom Rider CE mit 19 Landeskarten exklusiv bei Louis für 249.-
  • TomTom Rider W-EU 23 mit 23 Landerskarten 280.-
  • TomTom Rider Europe ab 280.-
  • als Premium Pack zusätzlich mit Tasche und Autohalter 500.-

TomTom Urban RiderBearbeiten

3,5" Display. Z.Zt. für 249 Euro ("CE"-Karten = Deutschland und Nachbarstaaten, 19 Länder, nur passive Motorradhalterung) bzw 350 Euro ("Europe", EU-Karten mit 45 Ländern, mit zusätzlicher PKW-Halterung) bei Louis zu bekommen. Routen am PC planbar mit bis zu 48 Wegpunkten. Kein Bluetooth-Headset dabei. Ohne Aktivhalterung (im Zubehör für 65.- erhältlich) lassen sich die Tomtoms nicht unterwegs aufzuladen (Passivhalterung verdeckt USB-Buchse - Umbauverschläge sanft und weniger sanft). Die Halterungen haben den Ruf, leicht durch Vibrationen kaputt zu gehen. Die zusätzliche PKW-Halterung ist nur begrenzt sinnvoll, da das Navi keine Lautsprecher eingebaut hat und man so auch im Auto ein Headset tragen muss. Das Headset ist nicht im Lieferumfang enthalten (außer Version "Europe Pro" für 400 Euro).

  • Problemlösung für abgehackte Ansagen (der erste Teil der Ansage wird abgeschnitten): strafehl.de ttvoice mit kurzem 10 Hz Ton vor jeder Ansage

NavGear TourMate SLX-350Bearbeiten

Nachfolger des TourMate SLX-350. 3,5" Display, Aktivhalter und Headset dabei, offene Bluetooth-Schnittstelle, die auch mit anderen Headsets funktioniert. 169.-/179.-/189.-/199.- mit Deutschland/DACH/Westeuropa/Europa-Karten. Sehr günstig und inzwischen vollständig zu gebrauchen (Zwischenziele lassen sich jetzt einzeln löschen). Wird dank Windows CE 5 gerne von manchen Fahrern gerne auf IGo oder Navigon umgerüstet.

a-rival NAV-PNX 35 MBearbeiten

Drehbares 3,5" Display, spezielles Routing für schöne Motorradstrecken, mit Bluetooth-Headset, Import von GPX-Strecken bis 25 Wegpunkte (.route Datei in den Ordner MAPTRIP/routes legen), Autohalterung enthalten, Routenaufzeichnung möglich, kein Aktivhalter möglich, dafür Mini-USB und 5 Stunden Akkulaufzeit. Gerät basiert auf WindowsCE. 200.- mit Europakarten.

Tripy IIBearbeiten

On- und Offroad-orientiertes Gerät mit Monochromdisplay, das dafür besonders gut abzulesen ist. 650.- Euro mit Europa-Karten. Wasserdicht XP7 / schwarz silber Display und darum sehr gut abzulesen / 15 Stunden Akku Betrieb / Ram Mount Befestigung / tatsächlich gefahrene Strecke wird auf dem Tripy 2 als Track aufgezeichnet und kann auf dem PC betrachtet und auch bearbeitet werden / POI leicht selbst erstellen oder importieren und bearbeiten / Man lädt keine Karten auf's Tripy 2 sondern nur die Dateien mit den Wegpunkten und falls im TRB-Format mit den Road Book Symbolen / Online Tool für weltweite Planung zum Abfahren nach Track vorhanden . Auf dem PC geplantes wird exakt so auch abgefahren da nicht nochmals auf dem Tripy 2 nachgerechnet wird nach dem importieren! Ausser bei direkt auf dem Tripy 2 eingegebenen Zielen die nach verschiedenen wählbaren Varianten berechnet werden und dann immer wahlweise im Road Book- oder mit Kartenmodus-Modus gefahren werden können. Mit der mitgelieferten Software RoadTracer Pro (nur Windows) lassen sich sehr leicht eigene Touren planen oder auch vorhandene importieren und dann Bearbeiten. Ohne Bearbeitung der "fremden Formate" ist auf dem Tripy 2 nur eine Fahrt nach Kartenansicht möglich, mit Bearbeitung ist ein Abfahren mit Road Book Symbolen möglich wobei dann die Meter heruntergezählt werden bis man wieder aufmerksam sein muss weil etwas ändert, was unter anderem das entspannende am Tripy 2 ist. Es empfiehlt sich einmal die Tutorials auf Youtube anzuschauen wie einfach alles nach etwas Angewöhnung geht. Leider muss man sich die Informationen etwas zusammensuchen, aber es lohnt sich! Gratis Schulung bei Fragen nutzen.

Medion Gopal S3647/3747Bearbeiten

3,5" Display. Getrennter Straßen- und Outdoormodus (mit topographischen Karten = mit Höhenlinen) mit aufwändigem Umschalten (keine gemeinsamen Favoriten). Wasserdicht. Unterstützt Bluetooth Headsets, belegt aber den Master-Slot permanent (d.h. Wechselgespräche mit Sozia per zweitem Headset nicht möglich). Lenkerhalterung und 12V-Ladekabel liegt bei. Kein Standbymodus, nach dem Ausschalten wird die Route nicht fortgesetzt sondern neu berechnet. 150 Euro als S3647 mit D/A/CH-Karten Händler und 200 Euro als S3747 mit Westeuropa-Karten Händler. WindowsCE.

MAPPY mini 340Bearbeiten

3,5" Display, Lenkerhalter, Navteq-Karten, schnellste und kürzeste Route, Bluetooth Headset liegt bei. Keine genaueren Informationen verfügbar.

Blaupunkt MotoPilotBearbeiten

3,5" Hochformat, TomTom-Karten, schnellste Route zur Anreise und schöne Routen für Touren, Zwischenziele werden bei Annäherung gelöscht. Routenplanung am PC möglich, es werden aber nur 25 Punkte aus der Route tatsächlich importiert, die Zwischenstücke werden am Gerät neu berechnet. Ca. 155 Euro mit Karten von Gesamteuropa inklusive Russland. Es läßt sich auch eine Alternativsoftware installieren, bspw. Mapfactor mit der dann deutlich mehr Wegpunkte erstellt werden können. Sehr guter Akku mit ca. 4h Stunden Laufzeit und gut ablesbarem Display auch bei Sonneneinstrahlung.

Links:

NavGear TourMate MX-350Bearbeiten

3,5" Display, unterstützt das beiliegende "Bluetooth" Headset. Preisbrecher. Recht anschauliche 3D-Darstellung und Spurassistent. Aktive Metall-Halterung für Lenker bis 22 mm. Display bei Sonnenschein schlecht ablesbar. Zwischenziele lassen sich nicht einzeln löschen oder überspringen, sondern nur alle auf einmal (wurde deshalb dank WindowsCE 6 von manchen Fahrern gerne auf IGo oder Navigon umgerüstet). Preis zwischen 109 und 199 Euro je nach Kartenmaterial und Zustand (neu/Rückläufer). Seit August 2013 wieder lieferbar.


Nicht mehr erhältliche GeräteBearbeiten

TomTom Rider (alt)/TomTom Rider 2Bearbeiten

(Nicht mehr neu erhältlich, evtl aber für Gebrauchtkauf interessant:) 3,5" Display. War zuletzt für 250 Euro (D/A/CH-Karten, nur Motorradhalterung) bzw. 350 Euro (EU-Karten, mit zusätzlicher PKW-Halterung) bei Louis zu bekommen. War jahrelang kaum unter 500 Euro zu bekommen. Bluetooth-Headset liegt bei, passt aber nicht zu einigen Schuberth-Helmen. Ist vom TomTom Urban Rider abgelöst worden. Die Software des Urban Rider soll auch auf dem Rider 2 laufen.

Bei Problemen beim Laden in der Halteschale kann man das Navi auch über die Ladebuchse laden, allerdings besser nicht bei starkem Regen. KFZ-12V-Adapter für die Playstation Portable (PSP) funktionieren. Außerdem gibt es einen Dienstleister, der die Halteschale reparieren kann; man findet ihn z.B. auf ebay.

Becker Traffic Assist Z 100 CrocodileBearbeiten

(Nicht mehr neu erhältlich, evtl. aber für Gebrauchtkauf interessant:) 4,3" Display. Mit rund 130 Euro (z.B. bei reichelt.de) damals die günstigste wasserdichte Alternative. Leider keine Motorradhalterung dabei (bei ebay passiv 15, aktiv 40 Euro). Kein Bluetooth. Tourenimport geht nur mit Tricksen. Es ist eher ein wasserdichtes PKW-Navi.

Smartphones als NaviBearbeiten

Da Smartphones (iphone und Co) ohnehin alles an Hardware mitbringen, was man beim Navi nochmal extra kaufen müsste, liegt eine Softwarelösung nahe. Generelle Einschränkungen von Handies als Hardware:

  • Die allermeisten Handies sind nicht wasserfest
  • Die Touchscreens an den meisten Handies erfordern direkten Hautkontakt. Diese sind im Tankrucksack, in einer Lenkertasche oder mit Handschuhen nicht zu bedienen.
  • Ohne Ladekabel: Ist der Akku leer, kann man auch nicht mehr telefonieren.

Online-Lösungen laden Kartenteile bei Bedarf über das Mobilfunknetz. Das kann auf Dauer teuer sein (besonders im Ausland), und ist in vielen Regionen ohne UMTS-Abdeckung einfach zu langsam. Außerdem ist bei einigen Geräten der Strombedarf dann so hoch, dass der Akku sich auch bei gleichzeitigem Laden entleert.

Im Folgenden sind nur offline-Lösungen beschrieben, die eigenes Kartenmaterial gespeichert haben. Ausnahmen sind gekennzeichnet.

Zu beachten ist für Winterfahrer, dass viele Handies nicht gut mit Kälte zurecht kommen: Spiegel online Artikel zu Smartphones bei Minusgraden

Auch mit laufender Navisoftware dürfen Handies nicht während der Fahrt bedient werden (OLG Köln, 81 Ss-Owi 49/08); "bedienen" meint dabei aber "mit der Hand aufnehmen". Die Bedienung eines Geräts in einer festen Halterung fällt nicht unter das Verbot, so dass es für Motorradfahrer irrelevant sein sollte.

Google Maps (Android)Bearbeiten

CoPilot LiveBearbeiten

D/A/CH 30.- Euro, Europa 65.- Euro

  • kann am PC geplante Routen importieren (nur Android-Version, iOS-Version kein Import möglich)
  • kann schöne Motorradstrecken berechnen
  • Infos hier
  • Anleitung zur Routenplanung am PC hier

NavigonBearbeiten

30 Tage kostenlos, danach für D/A/CH 50.- Euro, für Europa 75.- Euro

  • kann schöne Motorradstrecken berechnen
  • kann keine am PC geplanten Routen importieren
  • Navigon Selekt kann einzelne Zwischenziele löschen

Infos hier

Nokia Ovi MapsBearbeiten

Ist auf vielen Nokia Smartphones vorinstalliert. Weltweite Karten lassen sich über die Nokia-Webseite am PC kostenlos runterladen.

  • Routen mit Zwischenzielen am Handy planbar
  • am PC mit der Nokia Ovi Suite geplante Routen importierbar, durch vollständige Synchronisation

TomTom App Bearbeiten

mit D/A/CH Karten 50.- Euro

  • für iPhone/iPad
  • keine "Kurvenreiche Strecke" Planung wie am TomTom Urban Rider

Mapfactor Navigator free Bearbeiten

  • kostenlos
  • nutzt kostenlose OpenStreetMaps Karten
  • Routenplanung am PC möglich
  • kann auch auf Navigationsgeräten installiert werden, wenn diese auf Windows CE basieren, und auf Windows-PCs (Tablets)
  • Details siehe Mapfactor Navigator free

Sygic: GPS Navigation Bearbeiten

  • für Android Link und iPhone
  • 7 Tage kostenlos zu testen
  • Verwendet offline Karten, die nach 7 Tagen gekauft werden müssen, z.B. 25 Euro für D/A/CH
  • erlaubt Planung am PC und per Motoplaner, sagt Zwischenziele nur 1x an
  • Zwischenziele lassen überspringen oder sich im Routenmenü löschen
  • Warnt vor scharfen Kurven

oruxmapsBearbeiten

  • für Android, kostenlos
  • online und offline Karten möglich
  • Routen aufzeichnen und betrachten als GPX und KML
  • Waypoints
  • Navigation nur entlang der Luftlinie zum Ziel/Wegpunkt

Locus MapsBearbeiten

  • für Android, kostenlos
  • online und offline Karten möglich
  • Routen aufzeichnen und betrachten als GPX und KML
  • Waypoints

PKW-Navis am MotorradBearbeiten

Vorteile:

  • kostet nur ca 20-25% vom Motorradnavi, Preise ab 50 Euro
  • PKW-Halterung schon dabei

Nachteile:

  • Navi sind nicht wasserdicht (einige Lenkerhalterungen sind aber wasserdichte Taschen, dafür wieder schlecht abzulesen und zu bedienen)
  • Motorrad-Halterung muss separat erworben werden (ab 30 Euro)
  • Routenplanung am PC oft ausgeschlossen
  • Viele Autonavis haben keinen Kopfhöreranschluss und kein Bluetooth, d.h. Ansagen hört man nicht und man muss regelmäßig aufs Display schauen, um Abzweigungen nicht zu verpassen.
  • Viele Autonavis mit Bluetooth nutzen Bluetooth nur zur Koppelung des Handys und nicht um Ansagen an Kopfhörer/Headsets zu schicken.
  • Ladekabel notwendig, die nicht unbegrenzt haltbar sind

Einzelne Modelle:

NavigonBearbeiten

  • 4350max und 6310 unterstützen Bluetooth-Headsets
  • Eine beliebte Modifikation für schönere Streckenplanung in Navigon 6 ist hier beschrieben (für Navigon 7 über Menü erreichbar).

TomTomBearbeiten

  • TomTom One V1/V2 unterstützen Routenplanung, V3/V4 nicht. Auf dem V3 funktioniert aber auch die Software des V2 (Beschreibung).
  • Die Software des TomTom Urban Rider hat anscheinend noch niemand auf den PKW-Tomtoms zum Laufen bekommen.

MedionBearbeiten

  • E3240 veträgt keine Vibrationen und stürzt häufig ab Quelle

GarminBearbeiten

Die Firma GeͲtectronic rüstet Autohalterungen für Garminnavis mit einem Klinkenausgang auf, so dass die Ansagen dann z.B. über Kopfhörer oder einen zusätzlichen Bluetooth-Sender im Helm zu hören sind.

Navi anbauenBearbeiten

Mechanisch (Navihalter)Bearbeiten

Es gibt Navihalter für den Lenker oder für Verkleidungsteile. Die meisten Fahrer bevorzugen wollen das Navi möglichst gut im Blick haben, daher ist eine Montage auf Höhe des Tachos oder noch höher sinnvoll, z.B. am Scheibenhalter. Es gibt modellspeizfische Halter im Zubehör. Diese enden zum Navi hin normalerweise auf einer ebenen Metallplatte mit 40x30 mm Bohrungen. Hier montiert man den eigentlichen Navihalter/Aktivhalter bzw. die "Klemmung" mit 4 Schrauben montiert. Der Navihalter ist bei Motorrad-Navis dabei.

Für PKW-Navis gibt es spezielle Halter, damit sie besser am Motorrad halten als mit den üblichen Saugnapfen der Autohalter, z.B. bei Bikertech.

Elektrisch (Ladekabel/Aktivhalter)Bearbeiten

Damit das Navi während der Fahrt geladen wird, muss es mit dem Bordnetz verbunden sein. Bei einfachen Geräten geht das über ein Ladekabel, das in eine Bordsteckdose eingesteckt wird. Bessere Geräte und besonders Motorradnavis haben Aktivhalter: Hier wird das Navi geladen, sobald es arretiert ist. Da Navis sehr wenig Strom ziehen, kann man es bedenkenlos parallel z.B. ans Standlichtbirnchen oder die Tachobeleuchtung anschließen. Die richtig Polung ( + und - ) sollte man nachmessen. Einen Sicherungshalter mit 5 A Flachsicherung (ausreichend) gibt es bei Louis für 3.- (Artikelnr 10031409). Die Sicherung setzt man ins Plus-Kabel des Navihalter, am besten so, dass sie halbwegs zugänglich aber vor Regen und Spritzwasser geschützt ist.

Für die elektrische Verbindung der Abzweigung kann man verschiedene Techniken verwenden:

  • Am besten Löten, mit Schrumpfschlauch isolieren und mit Kabelbinder/Isolierband gegen mechanische Belastung an der Lötstelle sichern.
  • Abzweigverbinder (auch bekannt als Stromdiebe) sind am schnellsten montiert, können das Kabel aber reissen lassen.
  • Lüsterklemmen sind ungeeignet und höchstens als Provisorium tauglich.
  • Kabelenden verzinnen und in bestehende Stecker einführen, mit Kabelbinder/Isolierband gegen Verrutschen sichern - ebenfalls eher Provisorium.


Routen planenBearbeiten

Das beste Navi nützt nix, wenn man nur langweilige Wege damit fährt. Also muss man entweder schöne Routen planen, oder man lädt fertige Routen herunter. Oder man baut Abschnitte aus heruntergeladenen Touren in seine selbstgeplanten Touren ein.

Streckensperrungen für Motorräder sind ein Problem bei der Planung. Leider beherrscht kein Onlineplaner und kein Gerät auf dem Markt diese Sperrungen. Man muss also selbst daran vorbei planen, z.B. mittels dieser Seite:

Nur der alte MOTORRAD-Tourenplaner kennt Sperrungen, und in iGo lassen sich Sperrungen immerhin manuell eingeben.

RoutenplanerBearbeiten

Web-basierte Lösungen:

Eigene PC-Anwendungen die eine Internetverbindung brauchen (nutzen Google Maps):

Eigene PC-Anwendungen die auch offline funktionieren:

Routen runterladenBearbeiten

LinksBearbeiten

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